KREIS CLOPPENBURG Die Männer von BW Ramsloh boten in der Volleyball-Landesliga beim Titelanwärter eine starke Vorstellung. Der VfL Löningen II setzte sich erneut im Tiebreak durch.

Herren, Landesliga 1, TuS Bloherfelde - SV BW Ramsloh 3:1 (25:23, 23:25, 25:21, 25:23). In einem gutklassigen Duell fehlten Ramsloh, das in der Abwehr das etwas bessere Team war, nur wenige Punkte zum Erfolg beim Titelfavoriten. Der erste Satz verlief bis zum 13:13 ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten Probleme mit der Annahme, schafften dennoch fast immer den Abschluss. Nach dem 19:17 für den Gast drehte Bloherfelde das Spiel und gewann über 21:19 mit 25:23.

Im zweiten Satz führte Ramsloh früh, brachte auch die guten Angriffe des TuS immer wieder aus der Abwehr heraus nach vorne. Beim 15:8 schien der Satz gelaufen zu sein. Bloherfelde fing sich, verlor den Durchgang doch noch mit 23:25. Der dritte Satz lief ähnlich aber mit umgekehrten Vorzeichen. Bloherfelde führte immer mit bis zu vier Punkten. Ramsloh verkürzte auf 20:21 und verlor am Ende mit 21:25. Beide Mannschaften agierten überaus gut in der Abwehr und bauten ihr Spiel variabel auf. Im vierten Satz blieb es spannend. Bis zum 22:22 konnte sich keine Seite absetzen, ehe Bloherfelde mit 25:23 das Spitzenspiel knapp für sich entschied.

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Bezirksklasse Ostfriesland, BW Ramsloh II - VV Emden II 3:0. Die Ramsloher Reserve kam zum erwarteten zweiten Saisonsieg.

Kreisliga Oldenburg, BW Lohne - Hansa Friesoythe 0:3. BW Lohne - TV Cloppenburg 1:3. Etwas überraschend kamen die Cloppenburger zu ihrem ersten Saisonsieg. Friesoythe hatte in Lohne keine Probleme.

VfL Löningen II - TuS Bloherfelde III 0:3 (22:25, 18:25, 13:25). Löningen musste sich dem haushohen Favoriten beugen, wenngleich der erste Satz bis zum Ende offen gestaltet wurde. Vor allem Michael Rolfes und Philipp Backhaus hatten in der Anfangsphase Bloherfeldes Hauptangreifer gut unter Kontrolle. Zu viele Aufschlagfehler auf VfL-Seite Mitte des zweiten Satzes verdarben alle Chancen auf eine bessere Ausgangssituation. Mit dem 2:0 im Rücken spielte der Tabellenführer schließlich den dritten Satz routiniert herunter.

VfL Löningen II - Del-Berg-Um II 3:2 (14:25, 22:25, 25:17, 25:19, 15:9). Wie bereits im Hinspiel vor zwei Wochen hatte der VfL Löningen das bessere Ende mit dem Erfolg im Tiebreak für sich. Vor allem Philipp Backhaus und Mohamed Issa spielten in den ersten beiden Sätzen variabel und punkteten. Mit dem Wechsel von Michael Rolfes auf Issa im dritten Satz kam ein Bruch ins Löninger Spiel. Die Korrektur wirkte erst im fünften Satz. Die Mannschaft fand zu alter Sicherheit zurück, zumal Frank Rolfes und Maximilian Schaper mit mutigen Aktionen mehrere direkte Punkte einfuhren.

Frauen, Landesliga 2, Olympia Uelsen - VfL Löningen 0:3 (22:25, 19:25, 23:25). Ohne die verletzten Eva Willoh und Alena Espelage, dafür aber mit der vom TV Cloppenburg zurückgekehrten Andrea Brümmer als Libero fand der Gast dank einer Angabenserie von Karina Ostermann zum 7:1 schnell ins Spiel. Danach haperte es etwas mit der Schnelligkeit im Block. So konnten die Gastgeber über die Mitte immer wieder zu Punkten kommen und mit 20:20 ausgleichen. Dank einiger durchdachter Angriffe siegte der VfL Löningen mit 25:22.

Mit einer sicheren Hannah Krassen im Stellungsspiel gewann Löningen den zweiten Satz sicher 25:19. Den Start in den dritten Satz verschlief der Gast allerdings. Nach dem 12:16 brachte Karina Ostermann mit acht erfolgreichen Angaben zum 20:16 die Wende. Dabei hatte sich Insa Casselius auch mit der Angriffsposition über die Mitte angefreundet und machte viele Punkte. Mit dieser kämpferischen Einstellung ist mit Löningen weiterhin zu rechnen.

Landesliga 3, SV Cappeln - TSV Westerhausen 0:3 (21:25, 17:25, 19:25). SV Cappeln - TuS Aschen-Strang 3:0 (25:11, 29:27, 25:19). Gegen den TSV Westerhausen hatte der SV Cappeln nicht viel zu bestellen. Wie schon am Spieltag zuvor in Schledehausen verstand es Cappeln nicht, genügend Druck im Angriff aufzubauen, um so das Passspiel des Gegners entscheidend zu stören.

So lief Cappeln schon nach wenigen Minuten einem 5:11-Rückstand hinterher. Katharina Hellmann beim Aufschlag und eine sehr gut aufgelegte Judith Thierbach im Block und im Angriff brachten Cappeln wieder heran und mit 21:18 sogar in Führung. Dann folgte „eine kollektive Auszeit“, worüber sich Trainer Ludger Ostermann mächtig ärgerte. Auch mit zwei Auszeiten konnte er das 21:25 nicht mehr verhindern.

Im zweiten Satz hatte Westerhausen, das auf einige Stammkräfte verletzungsbedingt verzichten musste, sich warm gespielt. Cappeln war offensichtlich vom Verlust des ersten Satzes geschockt, so dass man erst ab dem 3:10 einigermaßen mithielt, ohne den Satzverlust mit 17:25 noch zu unterbinden.

Im dritten Satz stellte Cappeln um, indem Pia Loschen das Zuspiel übernahm und Ruth Bäker über die Diagonale angriff. Eine Maßnahme, die bis zum 14:7 aufging. Doch mit starken Angriffsbällen über die Außenbahn ließ die Hauptangreiferin aus Westerhausen den Vorsprung schmelzen. „Die Linkshänderin haben wir nicht in den Griff bekommen“, hatte Ostermann schnell die Ursache gefunden, aber keine Lösung parat. So unterlag Cappeln mit 19:25 und verlor das Spiel.

Im Duell mit dem Tabellenletzten aus Aschen-Strang wollte Cappeln unbedingt mit einem Sieg den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht verlieren. Schnell zeigte sich im ersten Satz, dass die Gäste zu Beginn der Saison zu viele Abgänge zu verkraften hatten und mit den in Cappeln aufgelaufenen sechs Spielerinnen extreme Schwierigkeiten bekommen werden, die Klasse zu halten. Nach anfänglichem Abtasten (6:6) übernahm Katharina Hellmann mit acht taktischen Aufschlägen das Ruder und im Zusammenwirken mit Judith Thierbach über die Mitte im Angriff gelang mit 25:11 der klare Satzgewinn.

„Was dann geschah, war Leistungsverweigerung“, war Ostermann erbost. Sein Team verballerte mehr als zehn Aufschläge, die Gäste führten mit 14:9 und 23:19. Eine Blamage drohte. Wieder war es Judith Thierbach, die fast im Alleingang für die nötigen Cappelner Punkte zum 23:23 sorgte. Nach drei abgewehrten Satzbällen siegte Cappeln mit 29:27. Der dritte Satz stand im Zeichen von Hannah Döpke und Zuspielerin Melanie Spark, die ihre Angreiferin nun geschickt einsetzte. Hannah Döpke spielte stark über die Mitte und es gelangen ihr acht gute Aufschläge in Folge. Mit 25:19 wurde der Sieg perfekt gemacht.

Positiv ist zu erwähnen, dass Sarah Klövekorn wieder voll mitwirken, aber noch nicht – wie gewohnt – Akzente setzen konnte.

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