Fußball-Bezirksliga
Ramsloher und Emstekerfelder trennen sich torlos

Bild: BWR
Leicht enttäuscht: Christian van HoornBild: BWR
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Ramsloh /Emstekerfeld Trostlose Begegnung endet torlos: Die Bezirksliga-Fußballer Blau-Weiß Ramslohs haben sich am Sonntag zu Hause 0:0 vom als Spitzenreiter angereisten TuS Emstekerfeld getrennt. Obwohl sich beide Mannschaften ideenlos präsentiert hatten, war Ramslohs Trainer Christian van Horn nach dem Spiel nicht sprachlos: „Die Partie hatte nicht viel zu bieten“, sagte er.

Besonders unansehnlich war seiner Meinung nach die erste Hälfte: „In der gab es so gut wie keine Torchancen, lauter lange Bälle, viele Fehlpässe und einfach von beiden Seiten nur halb garen Fußball zu sehen. Und in der zweiten Hälfte war es kaum besser. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient“, redete van Hoorn Klartext.

Und da vor beiden Toren nicht viel los war, waren die Torhüter Jan Hellmers und Nils Kordon in den ersten 45 Minuten nahezu beschäftigungslos. Aber die Lage war ja nicht hoffnungslos, hatten doch beide Teams in dieser Saison schon richtig guten Fußball gespielt. Und so setzten die Zuschauer darauf, dass es nach der Pause endlich richtig losgehen würde.

Immerhin, die Ramsloher konnten sich etwas steigern, und ihre Bemühungen blieben nicht wirkungslos. Die Blau-Weißen kamen zu zwei guten Chancen: Nach einer Stunde war es Henning Hessenius, der aus kurzer Distanz über das Gäste-Gehäuse schoss. Zwei Minuten später war es Krystian Tomaszewski, der frei vorm Tor angespielt wurde. „Aber anstatt ihn reinzuhauen, hat er irgendwas mit der Hacke versucht“, machte van Hoorn klar, dass die Begegnung zumindest nicht emotionslos war, hatte ihn die Szene doch offensichtlich sehr geärgert.

Und es sollte nicht der letzte Ärger bleiben: In der 86. Minute sah Tomaszewski wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte, womit die Partie nicht mehr als farblos bezeichnet werden konnte. „Die erste gelbe Karte war ja berechtigt“, räumte van Hoorn ein. „Aber über die zweite Gelbe kann man wirklich streiten. Der Schiedsrichter hat in einem Spiel, in dem keine Härte war, sehr viele Fouls gepfiffen“, reagierte der Ramsloher Coach verständnislos auf die Linie des Unparteiischen. „Aber wir bleiben entspannt. Ein Punkt gegen den Tabellenführer zu holen, ist ja gar nicht schlecht.“ Der TuS ist allerdings erstmal seine Spitzenposition los . . .

BWR: Hellmers - Schiller, Binner, Penchev, Yenipinar - Odabasi (74. Dumanoglu), Hessenius, Maguru, Diemel, Tomaszewski - Bollmann (63. Böhmann).

TuS: Kordon - Wedemeyer, Kellermann, Alfers, Claus (46. Engelbart), Thien, Schumacher, V. Kliefoth (65. Darilmaz), Witt (87. Funke), Blömer, Backhaus.

Sr.: Frick (Blomberg).

Das könnte Sie auch interessieren