LöNINGE /NORDHORN LÖNINGE/NORDHORN/GRA - Die Zeit der großen ATP-Turniere und Grand-Slams (Paris, Wimbledon) ist vorerst vorbei. Am kommenden Wochenende beginnt die Punktspielrunde der Tennisspieler in der Bundesliga. Mit dabei ist der Löninger Michael Pille. Er schlägt für Sparta Nordhorn in der 2. Liga auf.

Sparta ist derzeit Niedersachsens einziger Verein in der Tennis-Bundesliga. Die Ziele sind indes bescheiden. „Irgendwie haben wir es in den vorigen Jahren immer wieder geschafft, die Liga zu halten, doch in diesem Jahr wird es besonders schwer werden“, vermutet der 21-jährige Pille. Er sieht den Spielen beim Blick auf die Meldelisten der gegnerischen Mannschaften daher mit gemischten Gefühlen entgegen.

Zum Saisonauftakt am Sonntag treffen die Spartaner auf den Oberhausener TC, der an der Spitze mit dem Russen Igor Kunitzyn (ATP-Ranglistenplatz 105) auflaufen könnte. Auch die Spieler Nicolas Devilder (TV Espelkamp, ATP 143) sowie Michael Kohlmann (Solinger TC), der in diesem Jahr beim World Team Cup mit Nicolas Kiefer und Alexander Waske für Deutschland spielte, könnten zu Pilles Gegnern zählen.

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Aber Sparta-Trainer Michael Schmidt macht klar: „In einigen Spielen werden auch wir unseren ausländischen Spitzenspieler einsetzen, ansonsten stehen wir für mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatz.“ Zum Team gehören neben Pille auch Bastian Grönefeld und der U35-Weltmeister im Doppel, Frank Potthoff.

Das Aushängeschild ist jedoch Pille: „Michael hat unser vollstes Vertrauen, er hat mehrfach bewiesen, dass er ein hohes Tempo und hohes Niveau spielen kann. Und seine kämpferischen und läuferischen Qualitäten sind landesweit bekannt“, sagt der Coach

Gleichwohl müsse jeder Spieler versuchen, auf seiner Position zu punkten. Schmidt: „Gelingt dies mehrfach, haben wir über die Doppel durchaus Chancen auf den Klassenerhalt.“ Pille sieht es ähnlich: „Wir benötigen mindestens zwei Siege, deshalb müssen wir unsere ganze Konzentration den vermeintlich schwächsten Gegnern Blau-Weiss Berlin, TV Osterath und dem Club an der Alster (Hamburg) widmen. Aber wir wissen auch, dass es im Tennis schnell ganz anders laufen kann.“

Trotzdem sagt Pille: Bangemachen gilt nicht. „Auch wenn wir keine absoluten Spitzenspieler in unseren Reihen haben, schaffen wir das.“ Denn: „Mit Teamgeist kann man viel erreichen, hat doch auch die Fußball-WM gezeigt, oder?“

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