Petersdorf Ein voller Festplatz, gut gelaunte Schützinnen und Schützen, toll geschmückte Kutschen und lautstarke Musik: Unter großem Jubel hat Jens Bohmann als König Jens I. die Regentschaft der St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf am Montag übernommen. Für das kommende Jahr bekam er von Brudermeister Markus Stammermann die Königskette überreicht.

Als der Vorstand die letzten Vorbereitungen für das Königsschießen traf, „war einer nicht ganz bei der Sache“, sagt Stammermann. „Jens wirkte so nervös wie eine Kiste Bier vor dem Fest“, erinnert sich der Brudermeister. Auf die Frage, ob er die Königswürde anstrebe, nickte Bohmann jedoch zustimmend. „Somit wussten wir: Einen König haben wir sicher.“ Sein Vorhaben setzte Bohmann dann eindrucksvoll in die Tat um. Mit 19 von 20 Ringen sicherte er sich die Petersdorfer Königswürde. Zur Königin wählte er Ehefrau Christin. Als Nebenkönige nahmen Vera und Heiner Preuth sowie Renate und Günter Otten Platz. Philipp-Mark Buschmann, Meike Buschmann, Verena Busken, Christian Oltmann, Mona Bohmann und Frank Bohmann kümmerten sich als Mundschenke um die Getränkeversorgung auf dem Thron.

Der König selbst dankte seiner Dritten Kompanie, der Nachbarschaft und seinem Schützenvolk für die Unterstützung in den vergangenen Tagen. „Was ich geplant habe, wurde Wirklichkeit“, blickte er auf das Königsschießen zurück. „Und nun lasst uns Schützenfest feiern, wie jedes Jahr, drei Tage lang“, appellierte er an das jubelnde Publikum.

Großen Applaus gab es für die Fahnenschwenker: Markus Stammermann gratulierte zu den Erfolgen, die sie bei Wettkämpfen in Laer bei Münster einfuhren. Die Schülergruppe bis 16 Jahren erreichte den ersten, die Jugendgruppe einen erfolgreichen zweiten Platz. Als Anerkennung gab es einen Gutschein. Und dann durfte ihr großer Auftritt während der Proklamation nicht fehlen: Zu „Cordula Grün“ zeigten sie ihre einstudierte Performance.

Zu Beginn ihres „Nationalfeiertages“ feierten die Schützinnen und Schützen mit ihrem Präses Pfarrer Stefan Jasper-Bruns einen Gottesdienst. Danach ging es zum traditionellen Frühschoppen ins Festzelt. Freibier und humorvolle Anekdoten sorgten hier für jede Menge Stimmung. Am Nachmittag waren die Senioren zum Seniorenkaffee eingeladen. Am Abend spielte zum Königsball die Band „4Ever“ auf.

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