OLDENBURG /GARREL OLDENBURG/GARREL - Mit einem überzeugend herausgespielten 26:24-Erfolg beim VfL Oldenburg III haben sich die Oberliga-Handballerinnen des BV Garrel eindrucksvoll für den schwachen Auftritt beim SV Höltinghausen (18:16) am vergangenen Sonnabend rehabilitiert. „Es war ein sensationelles Spiel von beiden Seiten“, erklärte Andreas Espelage, der gemeinsam mit seiner Frau Hillu den BVG trainiert.

Die Oldenburgerinnen waren nicht nur mit Steffi Kreft, Julia Renner, Thalke Bitter, Deike Heeren und Birthe Barger aus dem Kader der Zweitliga-Reserve angetreten, sondern hatten auch noch aus dem Bundesliga-Team prominente Unterstützung erhalten. Kreisläuferin Wiebke Kethorn – beim 25:26 gegen den Frankfurter HC ohne Einsatz geblieben – gab sich die Ehre. Espelage: „Meine Mannschaft hat trotzdem die Ruhe bewahrt und auf dem Feld die richtige Antwort gegeben: Sie hat einfach ein paar Schippen draufgepackt.“

Darüber hinaus mussten die Espelage-Schützlinge in Gestalt von Bianca Rolfes und Heike Wilke-Runnebaum auf gleich beide etatmäßigen Rechtsaußen verzichten. „Nina Bruck hat dort mit vier blitzsauberen Toren ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Espelage. Außerdem ersetzte der aus der Reserve hochgezogene Routinier Birgit Deeben die angeschlagene Natascha Vossmann bereits nach einer Viertelstunde.

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Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit bereits mit 11:7 geführt, um dann zum Halbzeitpfiff – bedingt durch einige Oldenburger Konter – doch noch mit 12:13 zurückzuliegen. Nach Wiederbeginn zeigte sich die BVG-Defensive um die entschlossene Innenverteidigung mit Evelyn Musche und Maren Bohmbach von ihrer Schokoladenseite. In den ersten 13 Minuten warf Oldenburg lediglich einen Treffer, während Garrel sechsmal erfolgreich war – schon stand’s 18:14. Nicht nur in dieser Phase, sondern das gesamte Spiel zeigte BVG-Torhüterin Astrid Benoni eine überragende Leistung. „Sie hat allein viermal gegen die freistehende Kethorn pariert und darüber hinaus noch vier Tempogegenstöße entschärft. Außerdem fanden zahlreiche weitere Oldenburger Hochkaräter dank Astrid nicht ihr Ziel“, lobte Espelage.

Oldenburg schaffte es in der Schlussphase zwar noch einmal, von 15:20 auf 19:21 heranzukommen, doch das war’s dann auch. Nur dank eines mit dem Schlusspfiff direkt verwandelten Neunmeters hielten die Gastgeberinnen den Zwei-Tore-Rückstand zum 24:26. „Das Spiel haben wir heute in der Abwehr gewonnen“, stellte Espelage zufrieden fest.

Mit nunmehr 8:2 Zählern liegen die Garrelerinnen punktgleich hinter Tabellenführer HSG Nordhorn auf Platz zwei. Dabei haben sie schon vier Auswärtspartien und erst ein Heimspiel absolviert. Nun folgen gegen Elsfleth, Arsten und Schüttorf drei Begegnungen in eigener Halle. Espelage: „Wir sind zufrieden, wir liegen im Soll.“

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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