GARREL Das ist ja schon mal was: Die Oberliga-Handballerinnen des BV Garrel kennen keine Angst vor großen Namen. Vor dem Heimspiel an diesem Sonnabend, 17.30 Uhr, gegen die Reserve Werder Bremens sind sie „ganz entspannt“. Das sagt zumindest Garrels Co-Trainerin Ines Langkabel.

Dafür ist Torsten Landwehr, Trainer des Garreler Liga- und Kreisrivalen SV Höltinghausen, umso angespannter. Die personelle Schieflage vor dem Heimspiel am Sonnabend, 18 Uhr, gegen den TV Bohmte strapaziert das Nervenkostüm des ehemaligen Klasse-Handballers aufs Äußerste.

BV Garrel - Werder Bremen. Sicher: Werder sei super gestartet, sagt Langkabel. Und die Bremerinnen seien auch kein schlechtes Team. „Trotzdem werden wir das Spiel gewinnen“, stellt sie klar. Auch das Bremens Trainer Jörg Leyens als ehemaliger Garreler Coach über Insiderkenntnisse verfügt, ist kein Problem. Überraschende Schachzüge des Bremers werde man kontern können. „Jörg kennt uns. Er weiß, wie wir spielen. Aber wir sind alle auch sehr vielseitig“, sagt Langkabel.

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Am Dienstag haben die Garrelerinnen wieder einmal zeigen können, was in ihnen steckt. In einem Testspiel besiegten sie den Drittligisten HSG Hude-Falkenburg mit einem Drei-Tore-Vorsprung. „Da haben wir uns die nötige Härte geholt, die wir gegen Werder brauchen werden. Außerdem konnten wir unsere Trainerin ein wenig versöhnlich stimmen“, sagt Langkabel.

Schließlich war Coach Birgit Deeben nach dem 35:26-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Nordhorn stocksauer gewesen. Gegen Bremen wird Deeben nicht auf der Bank sitzen können. Ihren Part wird Garrels ehemaliger Handball-Abteilungsleiter Franz-Josef Kettmann übernehmen.

Weitaus schlimmer ist die Verletzung von Garrels Torhüterin Laura Krogmanns. Doch auch das ist kein Grund zur Sorge: Schließlich steht den Garrelerinnen mit Tina Julius immer noch eine zweite starke Torfrau zur Verfügung.

SV Höltinghausen - TV Bohmte. Eigentlich ist alles in Ordnung: Höltinghausen hat zwei Spiele in Folge gewonnen, und seine Spielerinnen hätten endlich begriffen, worauf es in der Oberliga ankomme, sagt SVH-Trainer Torsten Landwehr. „Wir müssen uns alles hart erarbeiten“, sagt er. Und ob seine Mannschaft schönen Handball spiele oder nicht, sei ihm letztlich egal. „Wichtig ist, dass wir zwei Punkte einfahren.“ Das gilt auch für das Spiel gegen Bohmte.

Allerdings wird die Aufgabe schwer: Julia Lemcke und Jennifer Emke sind verletzt. Zudem werden Melanie Grafe und Eugenia Hofmann aus privaten Gründen definitiv nicht mitspielen. Überdies sind Kristin Klein und Tatjana Hofmann gesundheitlich angeschlagen. „Mir fehlen die Alternativen“, sagt Landwehr. „Ich hoffe, dass wir noch Unterstützung aus der A-Jugend bekommen.“

Die Spielerinnen, die letztlich auf dem Platz stehen, werden auf einen aggressiven Gegner treffen, der schnell über die Außenpositionen nach vorne spielt. „Ich hoffe, dass sich meine Spielerinnen davon nicht einschüchtern lassen“, sagt Landwehr.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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