Höltinghausen Das Saisonziel Klassenerhalt haben sie längst erreicht, die angestrebte Punktzahl (24) schon um einen Zähler übertroffen und dazu auch noch beide Derbys gewonnen – was bleiben den Höltinghauser Oberliga-Handballerinnen da noch für Ziele in den letzten sechs Spielen? „Wir wollen auf jeden Fall noch die eine oder andere Partie gewinnen“, sagt SVH-Coach Wolfgang Roßberg vor der Partie beim VfL Oldenburg III (Sonntag, 14 Uhr). „Wenn wir die Saison als Vierter beenden würden, wäre das natürlich toll.“

Zwar steht sein Team momentan genau in der Mitte der 15 Mannschaften starken Tabelle, aber das obere Drittel ist nicht weit entfernt. Den Achten aus dem Kreis Cloppenburg und den Vierten HSG Wilhelmshaven trennen nur drei Punkte – wobei die HSG sogar ein Spiel mehr bestritten hat.

Wenn die Höltinghauserinnen die Konkurrenz im oberen Tabellenmittelfeld angreifen wollen, müssen sie allerdings erst einmal in Oldenburg die Oberhand behalten. „Das haben wir uns fest vorgenommen, aber das wird nicht einfach“, meint Roßberg. Schließlich müsse er auf Martina Hilgenberg (Achillessehnenprobleme) und vielleicht auch noch Torhüterin Jasmin Oppermann (Knieprobleme) verzichten.

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Außerdem wisse man nie, wer für die Drittvertretung auflaufe. „Die A-Juniorinnen des VfL sind Meister geworden und mit der Saison durch. Von denen wird sicher die eine oder andere Erfahrung im Erwachsenen-Bereich sammeln dürfen“, vermutet Roßberg.

Allerdings spricht auch einiges für einen SVH-Sieg: So hat Höltinghausen nach dem Derby-Sieg gegen den BV Garrel (34:31) wieder Oberwasser und der VfL nach dem 35:24-Erfolg gegen die SG Neuenhaus/Uelsen Punkte nicht mehr dringend nötig. „Damit sind die Oldenburgerinnen wohl gerettet“, sagt Roßberg.

Zudem hatte Höltinhausen das Hinspiel in Emstek dominiert und mit 33:22 gewonnen – und das, obwohl die Oldenburgerinnen laut Roßberg mit Verstärkung angetreten waren. „Im Hinspiel haben wir wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt“, erinnert sich der SVH-Coach.

Sollten sie das erneut schaffen, müssten sich nicht nur die Oldenburgerinnen warm anziehen. Platz vier der Abschlusstabelle ist noch lange nicht vergeben . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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