HöLTINGHAUSEN Auch Sabine Blase nahm ihre Entlassung als Frauencoach mit Unverständnis auf. Ihr ebenfalls gekündigter Mann Wolfgang Blase war für keine Stellungnahme zu erreichen.

Von Carsten mensing HÖLTINGHAUSEN - Enttäuscht hat der bisherige Handballtrainer des A-Juniorinnen-Oberligisten SV Höltinghausen, Bernward Garmann, auf seinen sofortigen Rausschmiss beim Tabellenvorletzten (die NWZ berichtete) reagiert. Der Coach verwahrte sich vor allem gegen den Vorwurf der Höltinghauser Clubführung, dass er die Spielerinnen Kathrin Raab, Christin Klein und Eugenia Hofmann zu seinem neuen Verein TV Cloppenburg „mitnimmt“. „Ich bin jetzt seit 26 oder 27 Jahren Jugendtrainer. Ich habe noch nie einen Spieler oder eine Spielerin aufgefordert, den Verein zu wechseln, noch habe ich irgendwen irgendwo hingeschleppt“, sagte Garmann gestern auf Anfrage der NWZ. Das Trio sei ihm freiwillig gefolgt.

Unterstützung erhielt Garmann von Barbara Raab, die sich gestern Mittag bei der NWZ meldete. „Meine Tochter Kathrin geht aus freien Stücken zum TVC, weil es in Höltinghausen in der kommenden Saison keine A-Jugend mehr geben wird. Sie ist nicht von Herrn Garmann abgeworben worden.“

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Unterdessen reagierte auch Sabine Blase, die gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang als Trainerin des Oberliga-Frauenteams entlassen worden war, auf den Rausschmiss: „Für die Vorwürfe aus der Mannschaft und dem Umfeld, dass das Team nicht fit genug für den Abstiegskampf gewesen sei, lehne ich die Verantwortung ab. Sehr oft haben etliche Spielerinnen beim Training mit den verschiedensten Ausreden gefehlt. Außerdem sind die ,Hausaufgaben‘ für den konditionellen Bereich kaum erledigt worden. Die Mannschaft sollte sich einmal über ihre eigene Disziplin klar werden.“ Ihr Mann Wolfgang Blase, der zu Saisonbeginn absprachegemäß das Cheftraineramt übernommen hatte, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Unterdessen machen sich die beiden neuen Trainer ans Werk: „Wir müssen wieder vernünftig trainieren. Mit mehr Kondition kommt wieder mehr Sicherheit ins Spiel“, sagte der neue Frauen-Coach, Udo Steinberg. Es seien noch zehn Spiele zu absolvieren, die Flinte müsse noch lange nicht ins Korn geworfen werden. Beim Heimspiel am Sonnabend, 18 Uhr, gegen die HSG Nordhorn wird jedoch noch einmal Betreuer Markus Meyer als Interimstrainer auf der Bank sitzen, da Steinberg parallel einen privaten Termin hat. Danach wird Meyer – wie berichtet – die SVH-A-Juniorinnen und die Frauen-Reserve trainieren. Meyer: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben.“

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