CLOPPENBURG Das zweitletzte Auswärtsspiel der Saison führt die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg am Sonntag ins friesische Varel. Gastgeber ist um 16.15 in der Manfred-Schmidt-Sporthalle im Ortsteil Altjührden die Zweitligareserve der HSG Varel. Während der TVC seinen vierten Platz verteidigen will, braucht die HSG noch Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.

Die Ausgangslage vor dem Spiel ist aus Sicht der TVC-Verantwortlichen eindeutig: Die Gastgeber sind klarer Favorit. Theo Niehaus, im Gespann mit Alexander Horst verantwortlich für den TVC, sagt: „Varel will Revanche, Varel hat Heimspiel, das Bundesligateam hat spielfrei und wir sind personell angeschlagen.“

Die Revanchegelüste der Vareler leitet der Coach aus dem Hinspiel ab. Im vergangenen November fegten die Cloppenburger die personell dezimierte HSG mit 51:24 aus der Halle. Das war die höchste Niederlage der Vareler und der höchste Sieg des TVC. „Für dieses Spiel wollen sich die Gastgeber bestimmt rehabilitieren. Dafür werden sie sicherlich alles aufbieten, was sie haben“, vermutet Niehaus. Der erfahrene Coach weiß um die Heimstärke der Vareler. Die haben in eigener Halle 13 von insgesamt 19 Zählern eingefahren.

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Zudem müssen die Cloppenburger mit der Ungewissheit leben, wer am Sonntag für Varel auflaufen wird. Als Reservemannschaft eines Zweitligisten können die Vareler auf Akteure der ersten Mannschaft zurückgreifen. Da die am Sonntag spielfrei ist, darf sich der TVC auf eine verstärkte HSG Varel 2 gefasst machen. „Es werden bestimmt zwei, drei Spieler der Ersten auflaufen. Aber das ist ganz normal und das würden wir ja auch so machen“, sieht Niehaus den Umstand entspannt. Er vermutet, dass Sönke Dierks, Tim Coors und Lukas Kalafut auflaufen könnten.

Besonders Kalafut spielt seit Wochen in bestechender Form. Dennoch konzentriert sich Niehaus auf sein Team: „Wir müssen vor unserer eigenen Haustür kehren, und da hatten wir zuletzt Probleme im Angriff und nicht in der Defensive“, sagt der TVC-Coach. „Wer bei Varel aufläuft, können wir eh nicht beeinflussen. Das nehmen wir wie es kommt. Aber unseren eigenen Auftritt können wir steuern. Ich erwarte eine Steigerung. Sonst haben wir in Varel nur geringe Chancen.“

Es sei sowieso nicht ratsam, sich nur auf die vermeintlichen Stars der Vareler zu konzentrieren. Akteure wie Linkshänder Christian Schmidt, Kreisläufer Michael Schröder oder der ehemalige Cloppenburger Jochen Toepler könnten auch jedem Gegner das Leben schwer machen. Zudem verfüge die HSG über jede Menge Kampfgeist – und den will Niehaus auch von seinem Team sehen. „Unsere personellen Probleme müssen wir mit Einsatz wett machen“, appelliert Niehaus. Auf den Außenpositionen sind gleich vier Spieler angeschlagen oder verletzt. Rainer Schmidt hat sich in der Partie gegen Jever am Sprunggelenk verletzt. Er fällt ebenso aus wie Florian Smarsli, der sich eine Wirbelsäulenstauchung zugezogen hat.

Beide Spieler setzten ebenso wie Daniel Plange, der die Woche über krank war, mit dem Training aus. Holger Willus durfte sein lädiertes Knie nur dosiert bewegen. Er ist immer noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. „Das sind natürlich alles andere als gute Voraussetzungen, aber jammern hilft ja nicht. Wir wollen mit hohem Einsatz der HSG das Leben so schwer wie möglich machen,“ sagt Niehaus.

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