Vechta „Oh wie ist das schön“ sangen die Rasta-Fans, und sie hatten allen Grund dazu. Nach zwölf Niederlagen in Folge und Platz 18 in der Basketball-Bundesliga ist der Neuling quasi wieder auferstanden. Mit 106:99 (23:26, 29:23, 30:21, 24:29) bezwang er im Kellerduell der Tabellennachbarn, die Tigers aus Tübingen.

Damit wurde, im Hinspiel hatte Vechta 71:62 gesiegt, der direkte Vergleich gewonnen. Ob in den ausstehenden vier Spielen – Ostermontag (17 Uhr) geht es zum Titelverteidiger nach Bamberg – die zwei Punkte auf Tübingen und die vier Zähler auf Würzburg (unterlag 73:89 dem Mitteldeutschen BC) noch aufgeholt werden können, ist fraglich.

„Es war enorm wichtig, die Negativserie gestoppt zu haben. Wir werden alles versuchen, um doch noch den drittletzten Platz zu erreichen“, versprach ein sichtlich erleichterter Rasta-Coach Pat Elzie, der stolz auf sein Team war, weil diesmal sechs Spieler zweistellig punkteten und 17 Assists zustande kamen. Doch es gibt auch neue Sorgen, denn Andrew Rudowitz landete nach einem Korbleger so unglücklich, dass er vor der Pause mit Verdacht auf Fußgelenkbruch ausschied. Doch dies schockte Rasta nicht, denn diesmal wurde ein starkes drittes Viertel die Basis zum sechsten Saisonerfolg.

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Bis zur Pause entwickelte sich ein sehr abwechselungsreiches Spiel, in dem die Führung 22 Mal wechselte. Hauptsächlich Einzelaktionen prägten die Partie, in der sich Vechta in den letzten 90 Sekunden von 44:47 mit einem 8:2-Lauf, darunter Dreier von William Conroy und Brandon Bowman, eine 52:49-Halbzeitführung erspielte.

Bis zur 23. Minute blieb die Partie ausgeglichen, als Daequan Cook – bis dahin neben Jonathan Wallace gefährlichster Schütze der Gäste – nach einem Foul an Jacob Doerksen disqualifiziert wurde.

„Dieser Rückschlag und unsere schwache Defense waren entscheidend für die Niederlage“, sagte Tübingens Coach Igor Perovic. Denn nun lag die Last in der Offensive allein auf den Schultern von Wallache, der trotz hervorragender 37 Punkte den Erfolgszug der Rastaner nicht mehr aufhalten konnte. Immerhin sechs Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig, darunter Urule Igbavboa, der mit sieben seiner 14 Punkte maßgeblich am entscheidenden 16:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels (82:70) beteiligt war. Im Schlussviertel brachte der Gastgeber unter dem Jubel der Fans den Sieg dann souverän nach Hause.

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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