KREIS CLOPPENBURG Freud und Leid liegen auch in der Fußball-Bezirksliga dicht beieinander. Während der SV Altenoythe nach dem 4:0-Erfolg in Ramsloh nur so vor Tatendrang und Selbstvertrauen strotzt, sieht die Sache beim Liga-Konkurrenten Friesoythe schon ein wenig anders aus. Hansa Friesoythe ist nach dem 3:7 gegen Mühlen ins Straucheln geraten und will den Fall mit einer guten Vorstellung beim SV Falke Steinfeld II stoppen. Unterdessen kämpft auch BW Ramsloh gegen einen Negativtrend an. Die Saterländer spielen beim SV Holdorf.

SV Falke Steinfeld II - Hansa Friesoythe. Die 3:7-Pleite am vergangenen Spieltag gegen GW Mühlen machten viele Experten am verletzungsbedingten Ausscheiden von Hansas Abwehrchef Marcus Kunisch fest. Das nervt Mario Neumann. „Das ist doch totaler Quatsch. Schließlich stehen doch noch andere Spieler auf dem Platz. Unser Spiel steht und fällt doch nicht mit einer Person“, so Neumann.

Hansas Trainer hat trotzdem Ursachenforschung betrieben. „Wir haben es Mühlen viel zu einfach gemacht. Das waren ganz dumme Gegentore. Die einfachen Fehler haben uns das Genick gebrochen“, meint Neumann, der für das Spiel in Steinfeld mit Dennis Höhne und Gerrit Lang zwei Spieler aus der Reserve nominiert hat (Freitag, 19.30 Uhr).

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SV Peheim - RW Visbek. Martin Wernke, Trainer des SV Peheim, beschäftigt vor dem Heimspiel gegen RW Visbek nur eine Frage: Spielt Visbeks Mittelfeldmann Andreas Marischen, oder nicht? Für Wernke ist klar: „Marischen ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt bei Visbek. Mit ihm sind sie einfach eine Klasse besser.“ Diese These unterstreicht Visbeks letztes Punktspiel beim FC Lastrup. Marischen spielte nicht, und die Visbeker verloren mit 0:1. Trotz des großen Respekts vor dem feinen Fußballer, denkt Wernke nicht daran, einen Kettenhund für ihn abzustellen. „Man kann es auch übertreiben. Für uns ist es einfach wichtig, dass wir an unsere starke Leistung aus dem siegreichen Essen-Spiel anknüpfen“, so Wernke (Sonnabend, 16 Uhr).

SV Altenoythe - BW Lüsche. Der 4:0-Erfolg bei BW Ramsloh hat beim SV Altenoythe neues Selbstvertrauen zu Tage gefördert. Dementsprechend redet Altenoythes Trainer Torsten Bünger nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir wollen gegen Lüsche unseren zweiten Dreier einfahren, und ich denke, dass wir das auch schaffen werden“, meint Bünger. Seinen Optimismus zieht er aus den jüngsten Trainingseinheiten. „Die Jungs gehen entschlossen in die Zweikämpfe und das hohe Tempo mit. Genau das brauchst du auch, um in so einer Klasse mitzuspielen“, ist Bünger erfreut über den Feuereifer seiner Mannen.

Mit dem wiedergenesenen Alexander Boxhorn kehrt ein weiterer Dampfmacher ins Team zurück. „Alex wird spielen. Er ist ein Leistungsträger und Führungsspieler. Mit ihm sind wir noch besser aufgestellt“, zeigt sich Bünger über Boxhorns Rückkehr hocherfreut (Sonnabend, 17 Uhr).

SV Holdorf - BW Ramsloh. Georg Schultejans ist derzeit um seinen Trainerjob bei BW Ramsloh nicht zu beneiden. Woche für Woche ist er gezwungen, seine Anfangself umzukrempeln. Immer wieder muss er wichtige Spieler ersetzen. Am vergangenen Wochenende beim 0:4 daheim gegen Altenoythe hatte er keinen etatmäßigen Manndecker zur Verfügung.

An diesem Sonntag ist die Offensive seine Baustelle. Es gilt das Sturmduo Tobias Knoll/Björn Scholz zu ersetzen. Die Personalproblematik zerrt an Schultejans’ Nerven. „Das ist frustrierend. Richtig einspielen können wir uns auch nicht“, klagt Schultejans, der großen Respekt vor Holdorf hat. „Der HSV zählt wegen seiner starken Spieler zu den Favoriten“, sagt er (Sonntag, 15 Uhr).

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