[VORSPANN] Die Handballerinnen des SV Höltinghausen haben am Sonnabend Nervenstärke bewiesen. Sie gewannen ihr Heimspiel gegen den ASC GW Itterbeck mit 23:18 (10:12) und wahrten ihre Chance, auch in der kommenden Spielzeit in der Landesliga zu spielen.

Die Voraussetzungen waren ungünstig: „Wenn wir das Spiel verloren hätten, wären wir abgestiegen. So haben wir den rettenden Strohhalm verlängert“, schnaufte Höltinghausens Coach Markus Meyer tief durch. Er hatte auf Doro Meyer und Melanie Lange verzichten müssen. Nicole Hilker konnte erst in der Schlussphase eingreifen.

Trotz des negativen Drucks erwischten seine Spielerinnen einen guten Start. Höltinghausen führte schnell mit 3:0 und 7:3. „Dann sind wir eingebrochen“, sagte Meyer. Beim SVH klappte nichts, während Itterbeck fünf Tore in Folge warf und mit 8:7 in Führung ging. Zur Pause lag Höltinghausen 10:12 zurück.

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Aber die Gastgeberinnen steckten nicht auf. Die Rückraumspielerinnen Steffi Waack, Sara Böckmann und Tatjana Hofmann mobilisierten die letzten Kräfte, und im Tor lief Manuela Meyer zur Höchstform auf: „Sie hat einfach bombastisch gehalten“, freute sich Markus Meyer.

Zehn Minuten vor Schluss dann der Schock: Sara Böckmann knickte um und konnte nicht mehr weiterspielen. Genau zu diesem Zeitpunkt kam die gerade ins Trikot geschlüpfte Nicole Hilker in die Halle, wurde eingewechselt und warf prompt ihr erstes Tor: „Unglaublich“, staunte Meyer und zollte seiner Mannschaft Respekt. „Wir haben einen tollen Kampfgeist gezeigt und wollten dieses Spiel einfach gewinnen“, sagte er. Höltinghausens Situation bleibt aber prekär: Der SVH hat drei Spieltage vor Saisonende 12:26-Punkte auf dem Konto und ist Vorletzter. Die Meyer-Elf liegt drei Punkte hinter dem Drittletzten Hellern (15:23-Punkte) und hat vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Itterbeck (16:22-Punkte) belegt.

SVH: M. Meyer, Gerken, Brinkmann - Wessendorf (1), Böckmann (2), Lützenrath (9/3), Hofmann (4), Hilker (2), Grafe (5), Waack, Niehaus.

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