Maarsbergen Geschafft! In einem Start-Ziel-Sieg haben die deutschen Vielseitigkeits-Junioren die Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Maarsbergen in den Niederlanden geholt. Sowohl im Team- als auch in der Einzelwertung waren die Reiter von U-18-Bundestrainerin Julia Krajewski unschlagbar. Neue Europameisterin ist die Deutsche Meisterin Anna Lena Schaaf (Voerde) mit Fairytale, dazu gab es Bronze für Ann Catrin Bierlein (Warendorf) mit „Auf geht’s Fräulein Hummel“. Für Calvin Böckmann aus Lastrup mit seine Stute „Altair de La Cense“ ist dieses Mannschafts-Gold mehr als ein Trostpflaster, hatte er doch – wie gemeldet – in der Dressur Pech gehabt und so den Anschluss zu den Einzelmedaillen früh verloren.

Bereits nach dieser Dressur setzte sich die deutsche Mannschaft mit Startreiterin Joelle Celina Selekotwitsch (Achim) und „Akeby’s Zum Glück“, Anna Lena Schaaf und Ann Catrin Bierlein sowie Schlussreiter Calvin Böckmann dennoch an die Spitze. Mit vier Nullrunden durch den anspruchsvollen und sehr selektiven Geländekurs konnte das Quartett seine Führung weiter ausbauen. Nur 59 von ursprünglich 77 gestarteten Junioren sahen das Ziel der Strecke. Dank dieser Vorleistungen fiel auch ein Fehler im Springen von Ann Catrin Bierlein für die Teamwertung nicht ins Gewicht. Mit einem Endstand von nur 87,0 Minuspunkten war dem deutschen U-18-Team die Goldmedaille nicht zu nehmen. Über Silber durften sich die Briten freuen. Für sie blieb es bei 97,2 Minuspunkten, ihrem Ergebnis nach Dressur und Gelände.

Das Nachsehen hatte Irland, das vor dem Springen auf Medaillenkurs gelegen hatte. Am Ende blieb der undankbare vierte Platz. Team-Bronze ging stattdessen an den Vorjahressieger Frankreich (99,7). Komplettiert wurde der deutsche Triumph durch den Titel in der Einzelwertung, zuletzt hatte 2016 eine deutsche Reiterin auf dem U-18-Podium ganz oben gestanden. Von Beginn an dominierte die Deutsche Meisterin Anna Lena Schaaf.

Auch Calvin Böckmann machte durch seine fehlerfreien Auftritte im Gelände und im Springen viele Plätze gut und landete als Neunter noch in den Top Ten. Aufgrund von Patzern in der Galopptour war er in Dressur nicht über 33,6 Minuspunkte hinausgekommen. „Am Ende überwiegt die Freude darüber, dass wir uns so gut nach vorne gekämpft haben. Und natürlich, dass das Team so gut abgeschnitten hat. Auch im Parcours lief alles super, Altair de La Cense hat super abgeliefert“, sagte der 18-Jährige, der auch für die zeitgleich stattfindende Junioren-EM im Springen auf der Longlist gestanden hatte.

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