Mehr als 10 000 Stimmen verzeichnete die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) bei ihrer Aktion „Vereinsvoting“ für den Landkreis Cloppenburg. Aus dieser ging der SV Altenoythe mit 927 Stimmen als Sieger hervor, gefolgt vom Förderverein der Kindertagesstätte „Unter dem Regenbogen“ aus Molbergen (904). Die Plätze drei bis fünf belegten Hansa Friesoythe (887), Jugendspielgemeinschaft (JSG) Cloppenburg Süd (881) und der FC Sedelsberg (880). „Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze für die Vereine und für die Gesellschaft“, sagte LzO-Regionaldirektor Volker Raker am Dienstagabend bei der Preisverleihung in Cloppenburg. Insgesamt hätten sich 28 Vereine aus dem Landkreis beteiligt und ihre Mitglieder zur Stimmabgabe mobilisiert.

Gewonnen haben dürften auch diejenige Vereine, die am Ende keinen der ersten fünf Plätze belegen. „Auch diese haben auf kreative Art und Weise für ihre Projekte geworben und mit Sicherheit ihre Fangemeinde erweitert“, so Raker. Die ausgelobten Preisgelder in Höhe von je 2000 Euro würden ausnahmslos Kindern und Jugendlichen zugutekommen, versicherten die Preisträger. Der SV Altenoythe setzt das Geld für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Jugendvölkerball ein. Der Förderverein des Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ richtet ein Baumhaus im „Taka-Tuka-Wald“ für die Kinder her, Hansa plant einen Fußballplatz für die 17 Jugendmannschaften in der Nähe des Vereinsgeländes. Die JSG will mit dem Geld einheitliche Trainingsanzüge anschaffen, um damit auch das Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichen in der neugegründeten Spielgemeinschaft zu stärken. Und der FC Sedelsberg nutzt die Finanzspritze für einen neu anzuschaffenden Bulli.

 Derweil sind die 10 000 Euro für den Landkreis Vechta unter folgenden Vereinen verteilt worden: 1. RW Damme Jugendabteilung; 2. Messdiener St. Catharina Dinklage, 3. Musikverein Lutten, 4. Spvgg SW Osterfeine, 5. Jugendorchester „Nordallianz“

Die großen und kleinen Besucher verfolgten fasziniert die märchenhafte Reise der beiden Freunde Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, mit der Lok Emma von Lummerland bis in die gefährliche Drachenstadt. Das Ensemble des Theaters Lichtermeer führte den beliebten Kinderbuchklassiker von Michael Ende als Musical auf der Bühne der Cloppenburger Stadthalle auf.

Die Geschichte handelt von dem kleinen Jungen Jim, der auf der Insel Lummerland in einem Paket abgegeben wird. Jim wächst dort auf und Lukas, der Lokomotivführer, wird sein bester Freund. Als die Lok Emma aus Platzgründen Lummerland verlassen soll, beschließen Jim und Lukas, ebenfalls zu gehen.

Unter der Regie von Jan Radermacher und Timo Riegelsberg gelang es dem Ensemble, ein Stück für die ganze Familie auf die Bühne zu bringen. Mit einem gekonnten Mix aus Humor, Schauspiel und eingängigen Liedern widmeten sich die Darsteller der nie alt werdende Geschichte über den Wert von wahrer Freundschaft.

Das Publikum bedankte sich mit Applaus für den turbulenten, lustigen und musikalischen Nachmittag.

Die Möglichkeit, sich in zahlreichen Vorträgen über Chancen und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu informieren, nutzten jetzt rund 120 interessierte Frauen beim Frauen-Informations-Tag (FIT) im Kreishaus.

Über den regen Zuspruch freuten sich die FIT-Organisatorinnen: die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Cloppenburg und Vechta, die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Oldenburger Münsterland, die Agentur für Arbeit Vechta sowie die Jobcenter Cloppenburg und Vechta.

„Lebenslanges Lernen“ lautete das Schlagwort von Inka Garling vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Vechta im Vortrag „Berufe mit Zukunft“. Sie ermunterte die Besucherinnen, sich den Veränderungen zu stellen und ihnen mit vermehrter Fortbildung zu begegnen. Das Thema Altersarmut von Frauen thematisierten die Referentinnen Anja Komossa und Astrid Brokamp. Sie erläuterten anschaulich, dass ein Mini-Job sich zumeist als Weg in die Altersarmut darstelle und Existenzsicherung im Alter nur über sozialversicherungspflichtige Beschäftigung möglich sei. Frauen erhalten zurzeit in Deutschland durchschnittlich 53 Prozent weniger Rente als Männer. Diese Lücke sei nur zu schließen, wenn Frauen sich schon in jungen Jahren mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigten und entsprechend handelten.

Auch auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Besucherinnen bei zahlreichen Bildungsträgern, Beratungs- und Servicestellen mit Informationen versorgen.

Das Zertifikat zur Reauditierung „Familiengerechte Kommune“ hat jetzt Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese während einer Feierstunde in Herne entgegengenommen. Alle Zielvorgaben wurden ohne Einschränkungen umgesetzt.

Dazu gehörten die Einführung des Programms „Little Bird“, bei dem Eltern die Anmeldung ihrer Kinder für Betreuungsplätze online vornehmen können, oder die Planung eines offenen Jugendtreffs im Mehrgenerationenpark. Aber auch die Weiterentwicklung des Sportangebotes in Cloppenburg sowie die Förderung von attraktiven und bezahlbaren Wohnmöglichkeiten für Familien gehören zu den Aufgaben. Natürlich stehe auch das Marketing der „familiengerechten Kommune“ im Vordergrund, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. „Neue“ Cloppenburger erhalten ein Starterpaket mit Informationsbroschüren, Flyern und Gutscheinen. „Wir freuen uns, dass wir ohne Auflagen erneut das Zertifikat ,familiengerechte Kommune‘ erhalten haben. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Punkte für eine familienfreundliche Kommune umgesetzt und werden unseren Fokus auch weiterhin darauf legen. Die Auszeichnung gibt uns dafür neue Motivation“, freute sich Wiese.

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