Löningen Die Löninger Volleyballer des zweiten VfL-Teams haben sich am Wochenende als Außenseiter und Gastgeber den Regionspokal gesichert. Bei den Damen setzte sich das Team der VG Delmenhorst-Stenum durch.

In der Endrunde des Regionspokals in Löningen trafen bei den Herren fünf Teams aufeinander. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden über zwei Sätze. Die Löninger, immerhin Meister der Kreisliga Süd, galten dennoch höchstens als Außenseiter, überraschten aber mit starker Präsenz, guten Aufschlägen und variablem Angriffsspiel während des gesamten Turniers. Angesichts der Wärme in der Halle war der breite Spielerkader, den Trainer Martin Richter zur Verfügung hatte, sicher ebenfalls von großem Vorteil.

Im ersten Match trafen die Löninger auf den Kreisliga-Meister Nord, den VfB Oldenburg. Die Oldenburger wurden vorab sehr hoch gehandelt, da sie die Ligaserie äußerst souverän gewannen. Doch die Löninger schlugen taktisch und hart auf und setzten die Gäste damit unter großen Druck.

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Bei gleichzeitig geringer Fehlerquote auf VfL-Seite blieben die Mittel der Gäste im ersten Satz wirkungslos: Löningen gewann den Durchgang somit deutlich mit 25:16. Im zweiten Satz wechselte Richter bei 17 Punkten komplett durch, da der direkte Vergleich gewonnen war. Der damit verbundene Rhythmuswechsel bescherte den Oldenburgern einen 25:22-Erfolg zum 1:1.

Im zweiten Spiel trafen die Löninger auf die Bezirksklassenmeister aus Elisabethfehn. Die Spieler aus dem Nordkreis hatten zu dem Zeitpunkt schon zwei Spiele in den Beinen und konnten nicht wechseln, da sie nur mit sechs Spielern angereist waren. Löningen nutzte im Folgenden konsequent die Schwächephasen des Gegners und sorgte für ein nicht vorhersehbares 2:0 (25:16, 25:13).

Die weiteren Gegner aus Vechta und Wildeshausen vermochten die Gastgeber allenfalls etwas zu ärgern, hatten aber unterm Strich keine wirksamen Rezepte, um die Löninger aus der Erfolgsspur zu bringen.

Das Team aus Elisabethfehn wurde am Ende des Tages Dritter. Es musste sich hinter den Oldenburgern einreihen.

Im Regionspokal der Damen spielten sechs Teams den Titel aus. Über Dreier-Vorgruppen und Überkreuzspiele fanden die Teams von der VG Delmenhost-Stenum und dem Oldenburger TB den Weg ins Finale – und das standesgemäß: Denn während sich das Team vom OTB in der Bezirksklasse Nord die Meisterschaft gesichert hatte, stand auf der anderen Seite der Vize der Bezirksklassen-Staffel Süd.

Während die VG noch einmal richtig aufdrehen konnte, schien die Luft bei der Oldenburger Vertretung etwas raus zu sein. In zwei Sätzen dominierten die Spielerinnen von Delmenhorst-Stenum. Im kleinen Finale konnten die Damen aus Brockdorf das Derby gegen VV Vechta für sich entscheiden.

Im Kreispokal der Damen, für den sich drei Teams qualifiziert hatten, sicherte sich Wildeshausen den Titel vor Rastede und der zweiten Vertretung vom VV Vechta.

Regionsvorsitzender Lothar Schulz ließ es sich nicht nehmen, die Siegerehrungen vorzunehmen. Er lobte das Helfer-Team der ausrichtenden Abteilung. Mit der perfekten Ausrichtung des Turniers habe der VfL Löningen Werbung in eigener Sache gemacht, da im September der VfL bekanntlich bereits wieder im Mittelpunkt steht, weil er dann den Debeka-Cup als Saisonvorbereitungsturnier ausrichtet.

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