Löningen Nicole Herding (SW Lindern) und Martin Richter (VfL Löningen) waren Teil einer neunköpfigen Delegation der Volleyballregion Oldenburg, die unter Leitung des Regionsvorsitzenden Lothar Schulz vor Kurzem am Verbandstag des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) in Hannover teilnahm. Herding und Richter wirkten dabei mit Wortbeitrag und Stimmabgabe daran mit, Volleyball in Deutschland und Niedersachsen künftig mehr Attraktivität zu verleihen.

Der Delegiertentag war hochrangig besucht: Der Präsident des NWVV, Klaus-Dieter Vehling, begrüßte neben den mehr als 75 Delegierten aus allen Regionen Niedersachsens unter anderen den Präsidenten des Deutschen Volleyballverbandes (DVV) Rene Hecht.

Das wohl größte Interesse am Verbandstag galt der Frage, ob der NWVV sich an einer Finanzspritze für den DVV beteiligen soll. Ab dem Jahr 2020 begehrt der DVV 600 000, ab 2021 sogar eine Million Euro mehr an Zuweisungen aus allen Landesverbänden. Dabei machte DVV-Präsident Hecht deutlich, dass der Bundesverband mit zu wenig hauptamtlichem Personal ausgestattet sei, um den Anforderungen an einen modernen und attraktiven Großverband gerecht werden zu können.

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In Fragen des Images, in der Außendarstellung des Volleyballs sowie bei der Ausnutzung von Synergien in Volleyball-Deutschland gebe es erhebliche Defizite. Wenn der Volleyball weiter eine gewichtige Rolle im nationalen Sport spielen wolle, müsse sich hieran dringend etwas ändern. Hecht sprach von einem Masterplan Volleyball, der derzeit erarbeitet würde, und von dem nicht zuletzt die Vereine profitieren würden.

Letztlich entschied der Verbandstag mit deutlicher Mehrheit, seinem Präsidenten Vehling auf den Weg zum DVV-Verbandstag mit auf dem Weg zu geben, sich für eine Gesamtförderung aus allen Landesverbänden in Höhe von 600 000 € Euro für 2020 einzusetzen.

Vor einer weiteren Bereitstellung der Mittel für die Zeit ab 2021 solle im kommenden Jahr der Masterplan vorgestellt und der dann ab 2021 geplante Mitteleinsatz detailliert vorgestellt werden. Auch die Delegierten aus dem Landkreis Cloppenburg trugen diese Empfehlung mit.

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