Löningen „Löningen ist der heißeste Ort der Sat 1-Sommerspiele“, stellte Sat 1- Moderator Jens Schnieders in seiner Anmoderation der Sommerspiele des Senders fest, wurden auf der Leichtathletikanlage an der Ringstraße doch 34 Grad im Schatten gemessen. Aber Löningen gehörte auch zu den heißen Favoriten des sportlichen Leichtathletikwettkampfs, an dem an vier Tagen vier Vereine einen Staffelwettkampf austrugen. Bei den Löningern blieb dann eine Pylone beim Werfen stehen, ein Wechsel klappte im entscheidenden Durchgang live im Fernsehen nicht. Damit war der Traum, die ausgelobten 2000 Euro zu gewinnen, ausgeträumt. Denn die Mannschaft aus Edemissen hatte vor drei Wochen als erster Starter eine klar bessere Zeit vorgelegt.

Jedes Jahr im Sommer startet das Regionalfernsehen von Sat 1 seine Sommerspiele, die jährlich wechselnde Sportarten in den Mittelpunkt stellen. In diesem Jahr wurde die Leichtathletik ausgewählt. „Der NLV – der Niedersächsische Leichtathletikverband- hat uns vorgeschlagen“, erläutert VfL-Abteilungsleiter Armin Beyer. Neben Löningen und Edemissen waren in den vergangenen Wochen noch Hanstedt und Sarstedt am Start. Im Wettkampf galt es, eine Staffel, in der zwei Jugendliche, ein Mann, eine Frau und ein/e Senior/in mitmachen mussten, besonders schnell zu absolvieren.

Falk Siemer sprintete die 35 Meter und musste dann mit drei Tennisbällen drei Pylonen abwerfen. Sophie Scheidt absolvierte die 35- Meter-Strecke über Hürden. Für Pia Albers galt es, zu sprinten und erneut dreimal zu werfen. Marieke Pelster musste über die Hürdenstrecke und den Staffelstab an Anke Barlage übergeben, die auf einem Bein hüpfend die Strecke zurücklegen musste. Zum Abschluss galt es für Mattes Casser, mit nur zehn Metern Anlauf, möglichst weit zu springen.

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Vor dem Start zeigte sich Abteilungsleiter Armin Beyer in der Live-Sendung durchaus optimistisch. „Wir sind heiß“, stimmte er auch die wenigen, aber lautstarken Zuschauer, vorwiegend Mitglieder des VfL, auf den Wettkampf ein. „Wenn wir alle Pylonen treffen, bin ich optimistisch. Doch dieses Werfen ist eine gemeine Übung.“ Ein zweiminütiger Film porträtierte dann sehr objektiv die Stadt Löningen und die Leichtathletikabteilung des VfL und dessen Spitzenathleten Lea Meyer und Ann-Sophie Drees.

Im Wettkampf um die 2000 Euro führte bis zum Freitag Edemissen mit einer Zeit von 39,5 Sekunden, und kurz nach dem Startschuss durch NLV-Schiedsrichter Sven Grollius (SV Molbergen) war die Hoffnung auf den Sieg für die Löninger auch schon dahin. Falk Siemer konnte eine Pylone nicht abräumen und musste drei Liegestütze absolvieren. Als dann noch Sophie Scheidt und Pia Albers beim Wechsel den Stab fallenließen, schwand die letzte Hoffnung. Casser holte durch einen super Sprung zwar noch eine Zeitgutschrift von sechs Sekunden heraus. Aber die Endzeit von 51,4 Sekunden reichte bei Weitem nicht aus.

In der Mediathek von Sat 1 ist der zwölfminütige Film noch abrufbar.

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