Löningen /Bremen /Leipzig Über sich selbst herüberzuspringen, ist bekanntlich unmöglich. Schließlich kann man nicht gleichzeitig dastehen und springen. Seine eigene Körpergröße zu überspringen, ist dagegen möglich – aber verdammt schwierig. Sophie Scheidt, W-14-Hochspringerin des VfL Löningen, hat dieses Kunststück schon vollbracht. Beim Hansa-Hallensportfest in den Katakomben des Bremer Weserstadions hätte sie ihre eigene Körpergröße beinahe sogar deutlich übersprungen. Nur leicht berührte sie die auf 1,60 Meter gelegte Latte, und sie fiel doch. So konnte sie zwar keine neue Bestmarke aufstellen, aber mit 1,56 m den W-14-Wettkampf gewinnen. Alle Höhen hatte sie im ersten Versuch gemeistert – und ist so zumindest über sich hinausgewachsen.

Die 13-jährige Pia Albers meisterte nach einer krankheitsgeprägten Woche bei den W-14 1,44 m und wurde so Vierte. Mara Warzeska kam wegen kleiner technischer Fehler diesmal nicht über 1,36 m hinaus. Sie belegte Platz sechs.

Vereinskollegin Lea Meyer glänzte derweil bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. Im taktisch geprägten Rennen über 3000 m wurde sie in 9:33,99 Minuten Vierte. Sie hatte in dem Lauf, in dem es zunächst „Stehversuche“ gab, zu spät auf eine Tempoverschärfung reagiert. So haderte sie nach dem Lauf etwas mit sich.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Tolle Leistungen wurden derweil auch in Löningen selbst erbracht. An den Regionsmeisterschaften in der Halle an der Ringstraße nahmen fast 200 Leichtathleten teil. Es ging um die Regionsmeister-Titel der U-16/U-14 und die Bezeichnung Regionsbeste der U-12. Die eifrigsten Titelsammler mit jeweils drei Einzelsiegen und einem Staffelerfolg waren Pia Albers und Laurenz Burke (beide VfL Löningen) sowie Ylvi Riecken (TV Cloppenburg) und Linus Oliveri (BTB Oldenburg). In der Vereinsstatistik bestätigte der VfL Löningen seine Vormachtstellung mit 15 Titeln. Neun Siege gingen an den BTB Oldenburg und acht an den TV Cloppenburg (siehe auch Kasten auf dieser Seite).

Der VfL konnte sich zudem über eine Auszeichnung freuen. Die Regionsvorsitzende Birgit Surmann übergab während der Meisterschaften den Vereinsförderpreis 2019 an das Trainerteam des VfL Löningen. Dieser Förderpreis wird seit 2015 an Vereine vergeben, die eine gute Aufbauarbeit in den Kinder- und Jugendaltersklassen leisten.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.