Lissabon /Löningen Lea Meyer vom VfL Löningen ist bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Lissabon (Portugal) in der Altersklasse U-23 über 6225 Meter in einer Zeit von 21:53 Minuten auf Rang zwölf gelandet. Mit der Deutschen Nationalmannschaft landete Meyer in der Teamwertung auf dem vierten Rang.

Eine Platzierung in den Medaillenrängen wäre für das deutsche Team wohl möglich gewesen, wenn Miriam Dattke nicht kurzfristig krankheitsbedingt hätte passen müssen. Die deutschen Athletinnen staunten bei ihrer Ankunft in Lissabon nicht schlecht, als sie sich einen ersten Eindruck von der Strecke verschafften. „Sie waren ganz schön geschockt davon, wie bergig der Streckenverlauf ist“, sagte Armin Beyer von der Leichtathletikabteilung des VfL Löningen im Gespräch mit der NWZ am Sonntagmittag.

Um 12.30 Uhr deutscher Zeit starteten die U-23-Athletinnen in den grünen Hügeln von Lissabon ihren Wettkampf. Bei 16 Grad Außentemperatur und einem bewölkten Himmel legten die Starterinnen auf der trockenen Strecke gleich gut los. Allen voran Lea Meyer, die zu Beginn mutig anlief. Knapp sechs Minuten waren rum, und Lea mischte im vorderen Bereich mit. „Doch dann hat sie im weiteren Verlauf einen Hänger gehabt. Sie fiel zurück“, berichtete Beyer.

Währenddessen war die Dänin Anna Emilie Møller weiter auf Hochtouren unterwegs. Sie drückte das Gaspedal durch. Ebenfalls stark präsentierte sich Jasmijn Lau (Niederlande).

Lea Meyer kämpfte sich indes nach ihrem Hänger zurück und konnte anschließend Boden gutmachen. Schlussendlich lief sie als Zwölfte durchs Ziel. Møller, die 2016 an den olympischen Sommerspielen von Rio de Janeiro in Brasilien teilgenommen hatte, schnappte sich den ersten Rang, vor Lau und der Irin Stephanie Cotter.

Während es für Beyer bereits am Sonntagabend mit dem Flieger zurück nach Deutschland ging, reiste das deutsche Team um Lea Meyer an diesem Montag zurück in die Heimat.

Top Zwölf im Einzel

Eine Übersicht der „Top Zwölf“ in der Einzelwertung: Rang eins: Anna Emilie Møller (20:30 Minuten/ Dänemark); Rang zwei: Jasmijn Lau (21:09/Niederlande); Rang 3: Stephanie Cotter (21:15/Irland); Rang vier: Jasmijn Bakker (21:21/Niederlande); Rang fünf: Federica Zanne (21:24/Italien); Rang sechs: Aneta Chlebikova (21:25/Tschechien); Rang sieben: Bronwen Owen (21:35/Großbritannien); Rang acht: Lisa Tertsch (21:41/Deutschland); Rang neun: Eilish Flanagan (21:47/Irland); Rang zehn: Cristina Ruiz (21:51/Spanien); Rang elf: Diane van Es (21:53/Niederlande); Rang zwölf: Lea Meyer (21:53/Deutschland).

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