Cloppenburg Dirk Lanfermann hat sich in einem spannenden Adlerschießen gegen Robert Brandsen und Carsten Groneick (alle 4. Zug) durchgesetzt und ist neuer Cloppenburger Schützenkönig. Bevor es im Stadtpark spannend wurde, hatten alle Schützen Gelegenheit, um die Orden zu schießen. Lanfermann errang die Krone, die rechte Feder ging an Andreas Schmidt (6. Zug), und die linke Feder schoss Jens Peter Schulte (4. Zug) ab. Den Reichsapfel holte sich Helga Diekherbers (5. Zug), und das Zepter schoss Joachim Hörmeyer (5. Zug) ab. Frank Tellmann traf den Stoß und gewann damit den Alfred-Framme-Pokal.

Bevor es es zum Königsschießen ging, stand die Proklamation des neuen Kinderkönigs an. 28 Mädchen und Jungen hatten am Wettbewerb teilgenommen. Mit dem 136. Schuss stand Benedikt Ahlers als neuer Kinderkönig fest. Als Königin wählte er sich Hanna Ammerich. Als Scheibenkönig kam Lars Schneider auf den Thron. Ihm zur Seite steht Friederike Braun. Das zweite Regentenpaar bilden Marcel und Lara Mayhaus.

Um 19.11 Uhr begann das Adlerschießen. Mittlerweile hatten sich auch viele Besucher im Stadtpark eingefunden. Nachdem die Meldungen der Königsanwärter eingegangen waren, wurde die Reihenfolge ausgelost. Nach dem zweiten Lockern war die Spannung zu spüren. „Der Adler fängt an zu fliegen“, sagte ein Schützenbruder, als Lanfermann den Adler getroffen hatte, dieser sich drehte, aber nicht fiel. „Ich zittere bis nach unten“, sagte Groneick nach einem Treffer.

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Nachdem erneut die Reihenfolge ausgelost worden war, schauten alle gebannt auf den Holzvogel. Als Lanfermann um 19.55 Uhr den Adler aus dem Horst holte, kannte der Jubel keine Grenzen, und viele Gratulanten umringten den neuen König. Dann wurde im Festzelt bei toller Stimmung und passender Bandmusik bis in den frühen Sonntagmorgen gefeiert.

Der Sonntag stand im Zeichen des Festmarsches. Viele benachbarte Schützenvereine waren mit Abordnungen gekommen. Sammeln war im Stadtpark vor dem Amtsgericht, und nach der Meldung zogen die Schützen in Begleitung der Musikkapellen durch die Stadtmitte.

Bereits am Vormittag hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese „seinen“ Bürgerschützenverein traditionell im Rathaus empfangen. „Das Schützenfest ist Kultur. Es werden Werte bewahrt, und Heimatverbundenheit sowie Traditionsbewusstsein spielen eine wichtige Rolle“, so Wiese, der die ehrenamtliche Arbeit der Schützen lobte.

Besonders begrüßte er die Vertreter der benachbarten Schützenvereine sowie von Politik und Verwaltung. Hauptmann Dr. Jürgen Vortmann unterstrich die gute Stimmung und den spannenden Wettkamp beim Adlerschießen. Besonders hob er die große Zahl der Besucher hervor. Noch-Königin Elisabeth Scheper überreichte Vortmann und Adjutant Jörg Wichmann den Königinnenorden.

Landrat Johann Wimberg war es vorbehalten die Damenrede zu halten. „Wie geht das überhaupt?“ fragte er. Er sei in der Lage, eine Rede zu halten und auch über Frauen, aber eine Damenrede hätte er noch nicht gehalten. Er wünsche sich noch mehr Mitarbeit von Frauen und sehe im nächsten Jahr bei der Kommunalwahl eine große Chance.

Für 65-jährige Mitgliedschaft wurde Anton Pigge ausgezeichnet. Auf 60-jährige Mitgliedschaft konnten Wolfgang Bornholm, Wolfgang Stein, Günter Siemer, Wolfgang Imsiecke und Hermann Gerdes zurückblicken.

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