HöLTINGHAUSEN Die Spielzeit 2010/2011 war für die Handballerinnen des SV Höltinghausen eine Saison voller Höhepunkte. Als Landesliga-Meister stiegen sie in die Oberliga auf. In der Saison 2011/2012 werden sie lernen müssen, Rückschläge zu verkraften. Das Niveau der neuen Spielklasse ist ungleich höher. Das werden die Höltinghauserinnen schon am Sonnabend, 18 Uhr, im ersten Heimspiel gegen Mitaufsteiger Werder Bremen II zu spüren bekommen. „Das wird eine Hammersaison“, meint auch Torsten Landwehr.

Das Saisonziel sei der Klassenerhalt, sagt er. „Wir müssen so schnell wie möglich 24 Punkte einfahren.“ Wer die größten Konkurrenten im Abstiegskampf sein werden, sei schwer zu sagen. Ein Team wie Vechta, das im vergangenen Jahr im unteren Bereich der Tabelle gelandet ist, habe sich verstärkt. Und Werders Reserve, die vom ehemaligen Garreler Trainer Jörg Leyens trainiert wird, sei bärenstark.

Im Vergleich zum Vorjahr müssten seine Spielerinnen physischer spielen, sagt Landwehr. „Sie müssen weitaus kräftiger zupacken.“ Dabei setzt er vor allem auf die Defensiv-Stärke seiner großen Spielerinnen Inka Bosmann und Julia Lemcke. Sie sollen der Mannschaft die nötige Härte verleihen.

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Ohnehin war die Abwehrarbeit ein Schwerpunkt der Vorbereitung. „Wir werden in der kommenden Saison mit verschiedenen Abwehr-Variationen spielen“, kündigt Landwehr an. Mal werde die Mannschaft mit einer 5:1-, mal mit einer 6:0-Deckung spielen. Aber das seien nur zwei Möglichkeiten.

Doch Landwehr hat nicht nur am Toreverhindern gearbeitet. Schließlich muss sich seine Mannschaft auch umstellen, wenn sie den Ball hat. „Wir müssen wesentlich schneller spielen als in der vergangenen Saison“, sagt Landwehr. Für ein flottes Spiel sei gerade Neuzugang Ina Tietjen prädestiniert. „Sie ist wirklich sauschnell.“

Des Weiteren gelte es, während der gesamten Saison die Disziplin zu wahren. Gutes Omen: In der für alle Beteiligten anstrengenden Vorbereitung – die Höltinghauserinnnen hatten zunächst ein vierwöchiges Laufprogramm absolviert – hätten alle Spielerinnen voll mitgezogen. „Sie wissen, worum es geht“, freut sich Landwehr.

Auch die Darbietungen der Mannschaft in den Testspielen sind in Ordnung gewesen. Teilweise haben Landwehr die Leistungen sogar „richtig gut“ gefallen. Mit den sechs Neuzugängen und den drei A-Jugendlichen, die mittrainieren, ist er sehr zufrieden.

Allerdings hat Landwehr noch ein paar Sorgenkinder im Team – zwei davon ausgerechnet auf der Torhüterposition. Manuela Meyer wird von einem Mittelfußbruch außer Gefecht gesetzt, Jasmin Felske, die in einer überragenden Form ist, hat immer mal wieder Knie- und Fingerprobleme. Deshalb ist Landwehr auf der Suche nach einer zweiten Torhüterin. Zum Glück stimmt die Jugendarbeit: Für den Fall der Fälle steht Mareike Rieger bereit. Die A-Jugendliche hat eine Doppelspielberechtigung. Zudem kämpft Neuzugang Jennifer Emke noch mit den Folgen einer Fuß-Operation. Sie wird zunächst ausfallen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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