HöLTINGHAUSEN Dreimal in Folge gewonnen, im Mittelfeld der Tabelle etabliert und nun ohne Druck zum Derby nach Vechta. Die Höltinghauser Handballerinnen könnten ohne Sorgen zum Duell mit den Sportfreunden Niedersachsen an diesem Freitag (19.30 Uhr) fahren, wenn da bloß diese Entzündung nicht wäre. Ausgerechnet die ungemein torgefährliche Martina Hilgenberg plagt sich vor dem Duell mit dem doppelten Nachbar – auch in der Tabelle ist man sich nah – mit Oberschenkelproblemen herum. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie spielen kann“, sagt Coach Torsten Landwehr. „Das trübt unseren Optimismus doch merklich.“

Auszeiten im Training

Dass er sich dennoch Siegchancen ausrechnet, hat vor allem mit Jasmin Felske zutun. Die Torhüterin hat zuletzt mehrfach den Fels in der Brandung gegeben und eine Glanzparade nach der nächsten gezeigt. „Ohne sie hätten wir niemals dreimal in Folge gewonnen“, sagt Landwehr. Und da Felske zuletzt im Spiel gegen den TV Bohmte (25:22) mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, schonte sie Landwehr im Training öfter mal. „Sie hatte zuletzt jede Menge Stress. Da müssen wir schon ein bisschen aufpassen.“ Zumal Felske zum Spiel bei den Sportfreunden auch direkt von der Arbeit in Dinklage anreist.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Vechta fehlt Spielmacherin

Sie wird – wie ihre Mitspielerinnen – locker ins Spiel gehen können. Nach den zwei Niederlagen zu Saisonbeginn war ein gewisser Druck da, aber nach der folgenden Siegesserie steht der SVH besser da als erwartet. „Eine Niederlage würde uns in dieser Situation nicht umwerfen“, sagt Landwehr. Allerdings stehen die Höltinghauser Chancen gar nicht schlecht. Schließlich wird wohl auch Vechta auf eine der wichtigsten Spielerinnen verzichten müssen: Spielmacherin Elisabeth Haskamp ist angeschlagen.

„Allerdings hat Vechta immer noch eine richtig starke Truppe“, macht Landwehr klar. Die Außenspielerin Miriam Wachsmann werde das Tempo hoch- und Torhüterin Barbara Kuper so manchen Ball halten. Überraschen werden sich die beiden Teams aber wohl nicht. Die Trainer Torsten Landwehr und Ulf Dunkerbeck kennen sich zu gut. Aber so ist das halt – unter Nachbarn. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.