[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG/OU/NB - Die Handballer des BV Garrel haben den Klassenerhalt in der Weser-Ems-Liga geschafft. Ihre 33:35-Pleite bei der TSG Burg-Gretesch war bedeutungslos, da Mitkonkurrent HSV Emden bei der HSG Grönegau-Melle mit 24:37 unterlag und der BVG dadurch im letzten Saisonspiel nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen kann. Unterdessen haben sich die Frauen des SV Höltinghausen mit einem 31:15-Heimsieg gegen Tura Marienhafe für das Titelfinale warm geschossen. Für den TV Cloppenburg II ist der Abstieg dagegen besiegelt. Nach dem 17:25 gegen den Wilhelmshavener HV zeigt der Weg in Richtung Bezirksliga.

Weser-Ems-Liga, Frauen: SV Höltinghausen – Tura Marienhafe 31:15 (15:8). Nach zwei Niederlagen in Folge benötigten die Höltinghauserinnen anscheinend wieder den Erfolgsdruck, um zurück in die Erfolgsspur zu finden. „Wir haben eine viel bessere Einstellung an den Tag gelegt als in den beiden Spielen zuvor“, lobte Höltinghausens Co-Trainer Markus Meyer. Vor allem der Rückraum um Danka Wessel, Kerstin Hilker und Kathrin Schumacher sei der Garant für den Erfolg gewesen. Zudem waren die beiden Torfrauen Jennifer Hempen und Manuela Meyer hinter einer gut sortierten Abwehr „endlich ’mal wieder ein echter Rückhalt“ (Meyer). Bliebe noch Birte Scheper. Sie hat – obwohl angeschlagen in die Partie gegangen – ihre Treffsicherheit wiedergefunden und gleich 13 Tore im Marienhafer Netz versenkt.

Der Druck ist vor dem letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag beim Drittletzten Wilhelmshavener HV (Anwurf: 15 Uhr) nicht geringer geworden. Um den Titel noch zu gewinnen, benötigt der SVH aber nicht nur einen Sieg, sondern auch die Schützenhilfe des TuS Aurich-Ost. Der Dritte muss im Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Neuenburg/Bockhorn ebenfalls gewinnen, um Höltinghausen auf den Thron zu hieven.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Spielverlauf: 5:3, 9:4, 12:5, 15:8 – 20:10, 25:11, 31:15.

SVH: Jennifer Hempen, Manuela Meyer – Danka Wessel (5), Melanie Lange (1), Anke Lanfermann, Nicole Sieverding, Kerstin Hilker (4), Kathrin Schumacher (2), Birte Scheper (13/5), Melanie Grafe (4), Sandra Niehaus (1), Simone Cramer (1/1).

TV Cloppenburg II – Wilhelmshavener HV 17:25 (10:12). Wie schon so oft in dieser Saison konnten die Gastgeberinnen nur etwas über eine Halbzeit lang mithalten. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang und dem Anschlusstreffer zum 12:13 in der 35. Minute folgte der fast schon obligatorische Einbruch. „Bei vier Regelabsteigern werden wir nächste Saison wohl in der Bezirksliga spielen“, konstatierte TVC-Trainerin Heike Gerst. Ihr Team ist nach dem Rückzug von Jever vor der Saison Vorletzter.

Spielverlauf: 1:1, 5:5, 10:12 – 12:13, 13:19, 16:19, 17:25.

TV Cloppenburg II: Andrea LampingClaudia Lützenrath (6/3), Christiane Pohlmann (2), Friederike Strop (2), Andrea Tegeler, Kerstin Wichmann (1), Judith Wichmann (4), Silke Wilken (2), Inka Schwiering, Sylvia Fredeweß, Hannah Kannen.

Männer, Weser-Ems-Liga: TSG Burg-Gretesch – BV Garrel 35:33 (19:14). Die frohe Kunde erreichte die Garreler schon vor dem Anpfiff: Am Freitagabend um 21.30 Uhr stand nach der 24:37-Pleite des HSV Emden bei der HSG Grönegau Melle fest: Der Klassenerhalt ist sicher. Neben dem Schlusslicht MTV Aurich II steigen die nun als Vorletzter feststehenden Emder in die Bezirksliga ab. Ihnen folgt die HSG Delmenhorst II. Obwohl als Achter vor dem Garrelern platziert, bilden sie den dritten Regelabsteiger, da die Delmenhorster „Erste“ aus der Verbandsliga in der Weser-Ems-Liga kommt. Zum Spiel: „In der ersten Halbzeit lief so gut wie nichts zusammen“, berichtete BVG-Spieler Daniel Muth. Da halfen auch die zehn Tore eines gut aufgelegten Fabian van Schaik nichts. Die Abwehr ließ jegliche Stabilität vermissen, und vorne blieben die Treffer aus. Bis zum 24:18 der Gastgeber änderte sich am Garreler Spiel herzlich wenig. Doch dann packte Garrel der

Ehrgeiz. „Wir haben festgestellt, dass wir noch gewinnen können“, sagte Muth. Wie ausgewechselt holte der BVG Tor um Tor bis zum 26:25-Anschluss auf. Den Überholvorgang unterbrach aber dann jäh der Abpfiff.

BV Garrel: Marco Abeln (1), Alexander Hadeler – Fabian van Schaik (10), Torsten Burhorst (6), Daniel Muth (5), Thomas Grotjan (4), Peter Wendeln (5), Holger Landwehr (1), Christian Meyer, Vitali Traut (1), Bernd Bohmann, Tobias Marks.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.