Kreis Cloppenburg Nicht nur Übungsleiter seien für gute Trainingseinheiten unentbehrlich, sondern auch moderne und funktionale Sportstätten trügen zur Effektivität einer Übungsstunde maßgeblich bei, so der Kreissportbund.   

Eigene Sportstätten

Im Rahmen einer Bestandserhebung von Mitgliedsvereinen des Kreissportbundes Cloppenburg (KSB) habe mehr als die Hälfte angegeben, vereinseigene Sportstätten für den Sportbetrieb zu nutzen. Insgesamt seien es über 340 Anlagen in Sportvereinen – von der Beachanlage über das Hallenbad bis hin zum Vereinsheim mit Bewegungs- und Gymnastikräumen –, die im Landkreis Cloppenburg die Sportausübung gewährleisteten.

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Der Landessportbund Niedersachsen (LSB) kofinanziere daher über die Richtlinien zum Sportstättenbau ebenso wie der Landkreis Cloppenburg durch entsprechende Förderungen die Sicherung und Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur der KSB-Mitgliedsvereine. Sowohl die Antragsstellung als auch die Unterstützung während der Umsetzung einer Maßnahme liefen über den KSB Cloppenburg.

„Grundsätzlich wird zwischen Bestandssicherungs- und Bestandsentwicklungsmaßnahmen unterschieden. Bestandssicherungsmaßnahmen sind Maßnahmen, die zur baurechtlichen, betriebsorganisatorischen und finanziellen Absicherung der baulichen Anlagen inklusive Sanierung und Modernisierung erforderlich sind“, erklärt KSB-Geschäftsführer Christoph Rohling.    

Erweiterungen

„Bei Bestandsentwicklungsmaßnahmen hingegen handelt es sich beispielsweise vielmehr um Erweiterungsmaßnahmen bestehender Anlagen, Umnutzung oder Umbau von Gebäuden und Freiflächen, die dem Sportverein bisher nicht zur Verfügung standen, sowie Neubauten, die eine Neuausrichtung des Vereins unterstützen“, so Rohling.

Die Förderquoten: bei Bestandssicherungsmaßnahmen bis zu 30 Prozent und bei Bestandsentwicklungsmaßnahmen bis zu 35 Prozent der förderfähigen Ausgaben. In beiden Fällen sei im Sinne der Subsidiarität von dem beantragenden Sportverein ein Eigenanteil – und das ist neu – in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Ausgaben zu erbringen. Zudem sei die maximale Förderhöhe bei 100 000 Euro gedeckelt. Auch ein Struktur- und Entwicklungsfonds sei eingerichtet, über den Vereine in finanzschwachen Kommunen gefördert werden sollten. Da der Landkreis Cloppenburg ein sehr solventer Kreis sei, komme dieser hier nicht zum Tragen.

Mit der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Sportstättenbaus“ habe die Landesregierung ein Sanierungs- und Investitionsprogramm für kommunale Sportstätten und Vereinssportstätten in Höhe von 100 Mio. Euro aufgelegt. Davon sollten bis zu 20 Mio. Euro für die Sanierung von Vereinssportstätten bereitgestellt werden. Damit stehen in den Jahren 2019 bis 2022 neben den über das Sportfördergesetz vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellten mindestens 5,1 Mio. zusätzlich bis zu 5 Mio. Euro zur Verfügung.     

Zusätzlich 5 Mio. Euro

Die zusätzlichen bis zu 5 Mio. Euro würden jährlich als Zuwendung über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Sportstättenbaus“ durch den LSB bewilligt. Ergänzend gilt die LSB-Richtlinie zur Förderung des Sportstättenbaus.

Zu beachten sei, dass über die Zuwendung ausschließlich Maßnahmen gefördert würden, deren förderfähige Ausgaben mehr als 70 000 Euro betragen und mit denen noch nicht begonnen wurde. Auch müssen neben dem Niedersächsischen Treue- und Vergabegesetz (NTVerG) die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) eingehalten werden.     

Rekord 2019

„Nachdem wir im vergangenen Jahr eine Rekordfördersumme erreichen konnten, wurden durch die zusätzlichen Gelder im Förderjahr 2020 insgesamt 25 Baumaßnahmen von 23 Mitgliedsvereinen des KSB Cloppenburg mit der Fördersumme von 404 700 Euro und in fast allen Fällen mit einer maximalen Quote von 30 Prozent gefördert“, gibt Rohling bekannt.

Bis zum 31. August hatten die KSB-Mitgliedsvereine die Möglichkeit, Anträge für 2021 einzureichen. Vereine, die eine Baumaßnahme planen, können sich an die Geschäftsstelle des KSB (Telefon   04472/687943 oder info@ksb-cloppenburg.de) wenden. So können Anträge für 2022 frühzeitig vorbereitet werden.

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