CLOPPENBURG Keine Frage, beim Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg ist die Zeit reif, wieder mal ein richtig gutes Spiel abzuliefern. Obwohl der BVC zuletzt 5:0 gegen den VfL Oldenburg gewonnen und 1:1 bei Osnabrücks Reserve gespielte hat, läuft der Motor des Teams von der Friesoyther Straße derzeit maximal auf drei Pötten. Am Sonntag (Anstoß: 17 Uhr) gilt es, gegen den fünf Punkte weniger aufweisenden Neunten SV Bavenstedt den Turbo anzuwerfen.

„Wenn wir unser Potenzial zu 100 Prozent abrufen, werden wir gewinnen“, ist sich Cloppenburgs Coach Jörg-Uwe Klütz sicher. Damit die Spieler das auch wirklich schaffen, analysierte das Team das 1:1 gegen die stark auftrumpfenden Osnabrücker ausgiebig. „Osnabrück hatte schon Qualität auf dem Platz. Bei uns muss aber jeder sein Ego in den Hintergrund stellen. Jeder muss wieder für jeden rennen. Das hat uns am Saisonanfang so stark gemacht“, nordete Klütz seine Mannen ein.

Auf dem Papier sind bis zum Hinrundenende alle vier Gegner – nach dem Bavenstedt-Heimspiel geht es noch gegen Ramlingen-Ehlershausen, Bückeburg und Oythe – schlagbar. Klar, dass Klütz und sein Assistent Mario Neumann insgeheim hoffen, dass ihr Team sich ein dickes Polster auf die Relegationsplätze erkämpft.

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Dennoch warnt Coach Klütz auch vor Bavenstedt. „Ich habe die Bavenstedter zweimal gesehen. Sie sind robust und verfügen über schnelle Außen.“ Die linke oder rechte Außenbahn beim Hildesheimer Stadtteilclub beackert mit Marcel Goslar ein ehemaliger Cloppenburger. „Er hat sich dort gut gemacht“, lobt Klütz die Entwicklung des Juniors von Ex-Coach Jörg Goslar.

Allerdings sprechen 28 Gegentreffer nicht unbedingt für die Defensivabteilung der Gäste, die zuletzt neun von zwölf möglichen Punkten geholt haben.

Personell können Klütz und Neumann derweil aus dem Vollen schöpfen. Einzig der noch immer grippekranke Ersatzkeeper Stefan Tilling fällt Sonntag aus.

Klütz hat dagegen im Mittelfeld ein Luxusproblem. In der Zentrale drängt sich neben Florian Greve und Kristian Westerveld auch Dennis Yilmaz auf. „Dennis war zuletzt nach seinen Einwechslungen sofort präsent. Vielleicht spielen alle drei. Entscheidend sind die letzten Trainingseindrücke“, erwägt Klütz die eine oder andere Umstellung.

Letztlich ist für Klütz aber egal, wer spielt und zunächst auf der Bank hockt. „Wir sind eine Mannschaft. Und so muss sich auch jeder präsentieren. Dann wird unsere Leistungskurve auch wieder nach oben zeigen.“

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