CLOPPENBURG Nach über sechswöchiger Vorbereitungsarbeit geht es für die Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg wieder los. An diesem Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) treffen die Spieler von Trainer Jörg-Uwe Klütz an der Friesoyther Straße auf den Tabellen-14. VfL Bückeburg. „Nach den beiden Spielausfällen wird es Zeit, dass es wieder los geht. Die Jungs sind heiß“, gab Klütz am Donnerstag zu Protokoll. Bis auf Christian Willen und Andreas Zimmermann, die noch länger ausfallen, steht dem 43-Jährigen der komplette Kader zur Verfügung.

Wer ersetzt Willen?

Zur Geheimsache erklärte der Coach zwei Personalien. Erst kurz vor dem Anstoß will er verraten, wer in der Abwehr Willens Job übernimmt und wer vorne an der Seite von Rogier Krohne auf Torejagd gehen darf. „Ich habe mich schon festgelegt. Es ist aber immer wichtig, die Spannung hoch zu halten“, meint Klütz. Bernd Eilers, Kristian Westerveld und Youngster Tim Jost kommen als Willen-Ersatz in Frage. Hoffnungen, als zweiter Stürmer aufzulaufen, dürfen sich Lincoln Assinouko, Andre Kaiser und Donart Sahiti machen.

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Nachdem dem BV Cloppenburg durch die Insolvenzverfahren in Emden und Nordhorn in der begradigten Tabelle gleich sechs Punkte abgezogen wurden, will Klütz am Sonntag gleich ein Zeichen setzen. „Es hat unschöne Verschiebungen gegeben. Wir müssen daher sofort zeigen, dass wir heißer Regionalliga-Anwärter sind.“

Auf die leichte Schulter nimmt Klütz den Gegner allerdings nicht. „Gegen Bückeburg haben wir uns fast immer schwer getan. Man braucht viel Ruhe, um deren Beton zu knacken.“

Zähes Hinspiel

So war’s auch im Hinspiel, in dem sich der BVC zu einem 2:1 mühte. Allerdings haben die Bückeburger im bisherigen Saisonverlauf auch gezeigt, dass sie jederzeit dafür gut sind, sich eine Torpackung abzuholen. Mehr als 50 Gegentreffer haben sie schon kassiert. Daher scheint nicht ausgeschlossen zu sein, dass es in Cloppenburg ein Mini-Schützenfest im Februar geben wird.

Der VfL Bückeburg hatte nach der Rückkehr auf die Oberliga-Bühne zu keinem Zeitpunkt Ambitionen, die künftige dreigleisige Regionalliga zu erreichen. Erklärtes Ziel war der Klassenerhalt. Diesen Auftrag hat Coach Timo Nottebrock bereits erfüllt. Denn mit den Insolvenzclubs Kickers Emden und Eintracht Nordhorn stehen bereits zwei Absteiger fest.

Ziel des auf Tabellenplatz 14 liegenden Teams aus dem Landkreis Schaumburg wird es sein, dem ein oder anderen Favoriten in der Restspielzeit ein Bein zu stellen. Dabei setzen die Bückeburger defensiv auf ihre Kampfkraft und in der Offensive auf Alleinunterhalter Alexander Bremer, der bereits elfmal erfolgreich war.

In einem Testspiel am Wochenende erreichte Bückeburg gegen den westfälischen Verbandsligisten FC Bad Oeynhausen ein 3:3.

Derweil hat das BVC-Präsidium in dieser Woche die Weichen für die Zukunft gestellt. Es strukturierte die Jugendabteilung neu, indem es Aufgabenbereiche neu zuschnitt und besetzte (siehe Meldung auf dieser Seite).

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