CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Um die große Wirkung des kleinen Plauderns ging es am Freitag bei der ersten Cloppenburger „Frauen-Klüngel-Party“ in der Stadthalle. Das Treffen war nach Auskunft der Veranstalterinnen mit rund 350 Frauen das bis dato größte seiner Art in Deutschland.

Das „Klüngeln“ kommt ursprünglich aus dem Rheinland, findet aber überall zunehmend Anhänger, und soll ein funktionierendes Beziehungsnetz, basierend auf Vertrauen, aufbauen. Was viele Männer beinahe selbstverständlich praktizieren, da haben Frauen noch Hemmnisse. Niemand soll sich mehr schämen – weil nicht ehrenrührig –, Beziehungen zum Fortkommen zu nutzen. Devise: Geben und Nehmen.

Da die Frauen in dieser Region vermutlich genauso gern reden wie andere, hatten die zehn Initiatorinnen der „Klüngel-Party“ – Rita Breuer, Christa Strop, Helga Ranft, Doris Hasenkamp, Monika Stromann, Julia Wienken, Ulla Brokamp, Christiane Hagemann, Katharina Deeben und Maria Wilken – die Kölner „Klüngel-Expertin“ Anni Hausladen engagiert, damit sie ihre Erfahrungen unters weibliche Volk bringt. Dass die gut gemeinten Tipps zur Kontaktaufnahme und zu emotionalem Austausch auf furchtbaren Boden fallen würden, das verriet bereits die verbale Lautstärke im Foyer.

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Trotzdem berichteten die Initiatorinnen zunächst über eigene Klüngelerlebnisse, indem sie jedem Buchstaben des Wortes „Klüngeln“ ihre eigene Definition dieses Tuns gaben.

Später durften die Frauen dann nicht nur ihre Stimmbänder, sondern auch den Rest des Körpers trainieren, denn die Bewegungstherapeutin Beate Recker hatte ein Programm aus Tanz und Aerobic vorbereitet. Nach dieser stressigen Einlage stärkten sich die Frauen mit Sekt an der Theke.

Bücher über Selbstverwirklichung, Gutscheine, Kerzenhalter und eine Menge Kleinkram standen als Preise für eine Verlosung bereit.

Björn Buske Redakteur / Online-Redaktion
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