CLOPPENBURG Erstmals überhaupt hat der BV Cloppenburg einen Neujahrsempfang gegeben. Im Dorfkrug des Museumsdorfes durfte der Fußballverein am Donnerstag über 100 Sponsoren, Gönner und Freunde begrüßen. Und am Ende stand fest, dass der Empfang zu einem festen Bestandteil im BVC-Terminkalender werden soll.

Club-Präsident Professor Dr. Joachim Schrader begrüßte „fast nur Ehrengäste“ und eröffnete den Abend mit launigen Anmerkungen aus den Bereichen Sport und Medizin. Außerdem sprach er allen Sponsoren für die jahrelange Treue großen Dank aus. Und trotz enger Rahmenbedingungen sei „sportlich alles im Lack“. Es sei ein Traum, wenn die Frauen in die erste und die Männer in die vierte Liga aufsteigen würden.

Knallharte Fakten tischte anschließend Festredner Martin Kind, der kurzfristig und kostenlos den Weg nach Cloppenburg gefunden hatte, dem Auditorium auf. Der Präsident des Bundesligisten Hannover 96 berichtete, dass er 1997 an der Leine einen „quasi insolventen Drittligisten“ mit zehn Millionen Mark Schulden übernommen habe.

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Nur dank eines „knallharten Konzeptes“ und der Einführung „unternehmerischer Strukturen“ sei die Rückkehr über die zweite in die erste Bundesliga gelungen. Damit der Verein finanziell überleben konnte, sei er selber „Klinkenputzen gegangen“. Inzwischen habe sich „96“ nach zehn Jahren in der Bundesliga etabliert und sei in Europa angekommen. Jetzt gelte es, die Position auszubauen. Kind betonte, dass der Aufschwung des Clubs untrennbar mit der Übernahme des damaligen Niedersachsenstadions gewesen sei.

Stolz verkündete der Hörgeräteunternehmer, dass der Bau der neuen Arena „keinen Cent mehr als geplant gekostet“ habe und Hannover zum Spielort der Weltmeisterschaft 2006 auserkoren worden sei. Zu seinem Führungsstil im harten Bundesligaalltag merkte er an, „grundsätzlich Demokrat“ zu sein.

BVC-Wirtschaftsratsvorsitzender Klaus Ostendorf ließ es sich unterdessen nicht nehmen, Kind für seinen kurzweiligen Vortrag zu danken. Es sei „typisch unternehmerisch“ gewesen, dass er kurzfristig sein Kommen zugesagt habe.

Ostendorf sprach den Wunsch aus, dass sich der BVC künftig den Regionen der „96er“ annähern könne. „Der BVC hat eine tolle Infrastruktur. Und unser Präsident hat große Ziele. Es ist nur manchmal schwierig, mit seiner Geschwindigkeit mitzuhalten.“ Außerdem ließ Ostendorf es sich nicht nehmen, seinem langjährigen Weggefährten Albert Sprehe für dessen Engagement zu danken. „Albert, du lebst für den Fußball und für Cloppenburg.“

 @   http://www.bvc-kicker.de

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