Cloppenburg /Würzburg Ganz oft hat es das im deutschen Profifußball noch nicht gegeben. Vater und Sohn im gleichen Verein. Geschafft haben das jetzt die Wahl-Cloppenburger Predrag (50) und Franko Uzelac (21). Das Duo steht ab der Saison 2016/2017 für den Zweitliga-Aufsteiger FC Kickers Würzburg unter Vertrag. Und beide brennen vor Ehrgeiz.

„Ich hatte schon länger Kontakt zu Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach und war auch in der Vergangenheit bereits für ihn unterwegs. Was den Fußball anbetrifft, sprechen wir eine Sprache. Ich freue mich riesig, dass ich jetzt für den Club arbeiten darf. Das ist alles super spannend“, erklärt Uzelac-Senior.

Der Ex-Profi des BV Cloppenburg unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Unterfranken. Der Kroate ist ab sofort Würzburgs Scouting-Chef und liefert dem langjährigen Bundesliga-Profi Hollerbach als Chef-Spiele-Analyst wichtige Informationen über die Gegner. „Mein Domizil bleibt in Cloppenburg. Aber ich werde natürlich viel unterwegs sein“, so Predrag Uzelac. Acht Neue hat Würzburg bereits verpflichtet. Weitere könnten folgen. „Ich bin gerade im Ausland. Wir haben den Markt komplett im Auge“, hofft Neu-Scout Uzelac, der 2009 bereits als Trainer kurze Zeit für die Kickers tätig war, noch auf das ein oder andere Schnäppchen.

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Der erste Neuzugang war übrigens Junior Franko. Bereits im Februar wurde sein Wechsel vom VfB Oldenburg zum damaligen Drittligisten publik. „Es gab auch einige andere Möglichkeiten. Aber wir haben uns schnell für Würzburg entschieden. Bernd Hollerbach hat sich sehr um Franko bemüht“, erklärt der Vater. Der 190 Zentimeter messende Innenverteidiger unterschrieb einen Zweijahreskontrakt mit Gültigkeit für die dritte und die zweite Bundesliga.

„Zuletzt haben in Deutschland viele junge Spieler einen großen Sprung gemacht. Genau das ist auch Frankos Ziel. Aber er weiß, dass das täglich harte Arbeit ist. Ich werde ihn dabei unterstützen“, so Uzelac. Genau das ist aktuell ganz wichtig. Denn im letzten Spiel für Oldenburg zog sich Franko einen Muskelfaserriss zu, den er nicht hundertprozentig auskurierte. Daher ist derzeit im Tiroler Trainingslager Reha-Training angesagt. „Die Verletzung wirft Franko erst einmal zurück. Aber er muss sich durchbeißen“, hofft der Vater, dass die Zwangspause schon bald beendet sein wird.

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