CLOPPENBURG Der Handball-Oberligist TV Cloppenburg hat an diesem Sonnabend nichts zu verlieren. Zu Gast in der TVC-Halle an der Schulstraße ist der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer HSG Nordhorn II (Anwurf: 19.30 Uhr).

Die Rollen sind klar verteilt. Meint auch TVC-Teammanager Oliver Galeotti: „Wir haben gegen Nordhorn nichts zu verlieren. Die HSG ist haushoher Favorit und bislang dermaßen souverän aufgetreten, dass alles andere als eine Niederlage eine Überraschung wäre“, sagt er. Dennoch strebt er einen Sieg an: „Auch die HSG ist nicht unschlagbar.“

Damit es für einen Heimsieg reicht, muss der TVC wohl komplett über die Leistungsgrenze gehen. „Nordhorn hat um Stephan Wilmsen als Mittelmann, der jahrelang in der zweiten Liga gespielt hat, ein Topteam gebaut. Hinzu kommen mit Spielertrainer Heiner Bültmann und Christian Wenderoth weitere Kracher“, sagt Galeotti, der auf die mannschaftliche Geschlossenheit des TVC, den Kampfgeist und die Unterstützung der Fans setzt.

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Im Hinspiel in Nordhorn unterlag der TVC lediglich mit 33:34. Dieser Partie misst Theo Niehaus, der für das Coaching im Spiel verantwortlich ist, wenig Bedeutung bei. „Das Endergebnis war eher schmeichelhaft“, gibt er zu. „Wir müssen uns auf unsere Defensive konzentrieren und unser Spiel finden. Schließlich wollen wir den positiven Trend fortsetzen", sagt Niehaus. „Sollten wir an die guten zwanzig Minuten aus dem Schiffdorf-Spiel anknüpfen, haben wir eine große Chance, Nordhorn zu ärgern. Wenn nicht, dann hauen die uns weg“, meint er.

Personell sieht es beim TVC eher durchwachsen aus. Torsten Burhorst (Gipsschiene nach Daumenprellung) und Jan Philipp Steinbach (Bänderriss) werden nur zuschauen können. Dagegen macht Torsten Landwehr weiter Fortschritte.

Zudem ist der TVC-Kader seit Dienstag um einen Spieler größer geworden: Alexander Niehaus ist aus den USA zurück. Doch Galeotti tritt auf die Euphoriebremse. „Es ist toll, dass Alex wieder da ist. Mit ihm haben wir mehr Möglichkeiten. Derzeit ist er aber lediglich für fünf bis zehn Minuten eine Alternative, hat er doch ein halbes Jahr nicht mehr mit der Mannschaft trainiert.“ Die Automatismen könnten gegen Nordhorn noch gar nicht vorhanden sein. „Und dann ist weder ihm noch dem Team geholfen“, meint Galeotti.

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