CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Die Hoffnungen, an der Friesoyther Straße schon bald wieder Regionalliga-Fußball erleben zu können, haben gestern einen weiteren derben Dämpfer erfahren. Mit einem fraglos indiskutablen 1:1-Remis gegen den als Schlusslicht angereisten Neuling SV Ramlingen-Ehlershausen (siehe Bericht im Sport) haben die Oberliga-Kicker des BV Cloppenburg gestern Abend das erste Saisondrittel abgeschlossen.

Als Zwischenbilanz ist festzuhalten, dass die derzeit konstant marschierende Bundesliga-Reserve des VfL Wolfsburg als Spitzenreiter immerhin schon sechs Zähler mehr auf dem Konto hat als der fünftplatzierte BVC. Dabei ist der BVC nach der sensationellen Rückrunde vor der Saison der Favorit gewesen. Schon gar nicht wollte man der Musik wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit vorzeitig hinterherlaufen. Das altbekannte Oktober-Syndrom hat die Cloppenburger aber wie eine regelmäßig wiederkehrende Influenza erneut schwer am Wickel.

Was mit der desolaten 0:4-Klatsche bei der 96-Reserve begann, fand über ein 3:0 über genauso desolate Meppener und das unglückliche 0:2 in Oberneuland gestern sein Ende. Die Dimension der Enttäuschung stand jedenfalls Spielern, Trainern, Notvorstand, Sponsoren und Anhängern mit großen Lettern ins Gesicht geschrieben. „Was soll ich sagen. Ich war gerade in der Kabine. Alle sind enttäuscht über das Ergebnis“, rang BVC-Coach Jörg Goslar im VIP-Raum um Fassung, während sich Gäste-Trainer Kurt Becker und sein prominenter „Co“ Peter Hayduk das dritte Pils durch die Kehlen laufen ließen.

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Einige Erklärungen fand Goslar dann doch noch. „Ich kann gerade wegen unserer zweiten Halbzeit der Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer, dass sie nicht schon in der ersten Hälfte solch einen Druck entwickelt hat.“

Auch das mögliche Kernproblem brachte der 42-Jährige erneut auf den Tisch. „Es ist schon symptomatisch, dass Jörg-Uwe Klütz, ohne Alket Zeqo zu nahe treten zu wollen, unser gefährlichster Stürmer war. Wir haben derzeit nicht die Möglichkeit, einen solch kompakt auftretenden Gegner nach einem Rückstand zu knacken.“

Noch ist für die Cloppenburger nichts verloren. Bis zur Winterpause sind weitere Ausrutscher aber nicht drin. Bevor es zu Hause gegen Wolfsburgs Zweite um echte „Big Points“ geht, reisen die Cloppenburger am nächsten Sonntag zu Goslars Stammverein Arminia Hannover. Und die Blauen aus der Landeshauptstadt haben sich nach verkorkstem Start zuletzt ihrer Bestform genähert. Gestern gewannen sie das Derby bei 96 II mit 1:0.

Derweil wurde gestern beim BVC ein neuer Ansprechpartner für die Schiedsrichter vorgestellt. Der Friesoyther Heiner Neuenstein – langjähriger DFB- und FIFA-Unparteiischer – gab seine Zusage für eine Mitarbeit an der Friesoyther Straße.

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