CLOPPENBURG So gerne das Wort von Trainern benutzt wird, um den Druck vom eigenen Team zu nehmen, so angebracht ist es in diesem Fall: Markus Gabler sieht seine Mannschaft im Derby (Freitag, 20.30 Uhr) beim TV Cloppenburg II als Außenseiter. Und das trifft nicht nur zu, weil die Cloppenburger drei Plätze vor der HSG Friesoythe in der Weser-Ems-Liga stehen und schon neun Punkte mehr gesammelt haben. Die Friesoyther sind vor allem Außenseiter, weil sie in der Halle an der Schulstraße antreten müssen, und in der hat die TVC-Reserve alle bisherigen neun Spiele gewonnen.

Und die Chancen der Cloppenburger auf den zehnten Heimsieg stehen gut, kann Spielertrainer Frank Heinen doch auf den kompletten Kader zurückgreifen, während Gabler mindestens fünf Spieler fehlen werden. Allerdings wären die Siegchancen der TVC-Reserve wohl noch größer gewesen, hätte sie wie geplant am Sonnabend gegen die HSG gespielt. Schließlich hätte Gabler dann kaum Spieler zur Verfügung gehabt.

„Ich habe um die Verlegung des Spiels auf Freitag gebeten, weil wir so auf ein paar A-Jugendliche zurückgreifen können“, sagt Gabler. „Am Sonnabend hätte ich die nicht einsetzen können, weil das A-Junioren-Team am Sonntag selbst ein wichtiges Spiel hat.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Neben den drei Langzeitverletzten werden wohl Torhüter Thorsten Gradt (Grippe) und Marcel Tuchscheerer (Rückenprobleme) ausfallen. Zudem ist fraglich, ob Thorsten Burhorst (Oberschenkelprobleme), Hendrik Burhorst, Michael Siemer (beide Schulterprobleme) und Philipp Block (erkrankt) werden spielen können. Aber selbst, wenn sie spielen könnten, würde das an einer Tatsache nichts ändern: „In Cloppenburg ist man immer Außenseiter“, sagt Gabler. Allerdings traue er seinem Team durchaus eine Überraschung zu. Schließlich hat er noch einen Trumpf in der Hinterhand. Die A-Jugendlichen Steffen Witte und Andrej Kunz sind klein und flink. Damit könne die große, kräftige Cloppenburger Abwehr ihre Probleme bekommen.

Das befürchtet auch Heinen. Zudem weiß er, dass der Druck auf Seiten seines Teams liegt. Schließlich muss Cloppenburg gewinnen, um oben dranzubleiben. „Das wird aber nur was, wenn wir mit einer anderen Einstellung zu Werke gehen als in den letzten beiden Spielen.“ Die hat der TVC ebenso verloren wie das Hinspiel in Friesoythe. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt Heinen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.