KREIS CLOPPENBURG Die Handballerinnen des SV Höltinghausen sind am Sonnabend in der Emsteker Sporthalle ihrer Favoritenstellung gerecht geworden. Der Landesliga-Tabellenführer besiegte den TuS Lemförde locker mit 30:17.

Frauen, Landesliga: SV Höltinghausen - TuS Lemförde 30:17 (13:8.). Höltinghausens Trainer Torsten Landwehr war zufrieden. „Unsere Leistung war völlig in Ordnung.“ Seine Spielerinnen hatten die Partie von Beginn an diktiert. „Wir haben aus einer guten Abwehr heraus einfache Tore geworfen“, sagte Landwehr, der sich zudem über eine starke Torhüterin Jasmin Felske freuen konnte. Zur Pause führten die Höltinghauserinnen 13:8.

Unmittelbar nach dem Wechsel zogen sie entscheidend davon. Und obwohl Coach Landwehr schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, gelang es Christin Klein, die 30-Punkte-Marke mit dem letzten Wurf des Spiels zu knacken – zum ersten Mal in dieser Saison. „Endlich“, sagte Landwehr, der dann auch nicht mit Lob für eben jene Klein und Natascha Vossmann sparen wollte.

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SVH: Felske, Manuela Meyer - Hohnhorst, Hilgenberg (10), Kerstin Meyer (2), Vossmann (3), Reershemius (5), Tatjana Hofmann (2), Klein (4), Grafe (4), Wichmann.

HG Jever Schortens - TV Cloppenburg 33:20 (20:10). Die Cloppenburgerinnen waren mit einer Rumpftruppe angereist – und hatten so keine Chance. „Wir hatten nur sechs Feldspielerinnen “, sagte Trainer Rolf Seng, dem überhaupt keine Rückraum-Spielerin mehr zur Verfügung stand. „So kann man kein Spiel gewinnen – obwohl die Mannschaft gekämpft hat“, sagte Seng.

Angesichts der Personalsorgen wollten die Gäste das Spiel über die Außen aufziehen und das Tempo weitestgehend rausnehmen. „Wir mussten halt improvisieren“, sagte Seng. Doch das ging nur in der Anfangsphase gut. „Mit zunehmender Müdigkeit haben sich Fehler in unser Spiel eingeschlichen“, sagte Seng. Diese nutzten die Gastgeberinnen eiskalt aus. Sie führten zur Pause 20:10.

In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft dann wieder etwas besser gespielt. Doch beim Stand von 17:24 brachen die Cloppenburgerinnen ein. „Wir müssen dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen“, sagte Seng.

TVC: Kröger, Diekmann - Anuszewska (5), Kurre (2), Meyer (2), Prüllage (5), Tegeler (2), Dammann (4).

Männer, Weser-Ems-Liga: SSC Dodesheide - TV Cloppenburg II 25:24 (17:14). Herber Rückschlag im Titelrennen für Cloppenburgs Reserve: „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen“, sagte TVC-Coach Frank Heinen. Seine Mannschaft habe es einfach nicht geschafft, den Ball in die gegnerischen Maschen zu befördern. Gerade in der ersten Hälfte habe sie „viele Dinger verdaddelt“. Außerdem profitierten die Dodesheider von der mangelnden Aggressivität der Gäste.

Doch beinahe hätten die Cloppenburger das Spiel noch gedreht. Kurz vor Schluss stand’s 22:22. Doch statt kaltblütig auf ihre Chance zu warten, schloss die TVC-Reserve zweimal überhastet ab. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, sagte Heinen.

TVC II: Wilhelm, Steller - Wolkow (1), Vaske (5), Breher (1), Gadow (2), Abeln, Lammers (2), Schröder (2), Lüske (1), Westendorf (7), Andresen (5).

TV Bohmte - HSG Friesoythe 29:22 (12:12). Die Friesoyther, die kurzfristig auf Torsten Burhorst und Jan-Philipp Willmann hatten verzichten müssen, begannen stark. „In der ersten Halbzeit haben sich die Teams einen offenen Schlagabtausch geliefert“, sagte HSG-Coach Markus Gabler. Zur Pause stand’s 12:12.

Aber im zweiten Durchgang agierten die Gäste zunächst pomadig. Bohmte zog auf 16:13 davon. „Wir sind zwar wieder herangekommen, mussten aber immer einem Rückstand hinterherlaufen“, sagte Gabler. Zudem haderten die Gäste mit den Schiedsrichtern. „Die haben in der ersten Hälfte grandios gepfiffen, aber in der zweiten Halbzeit komplett ihre Linie verloren“, sagte Gabler. Während seine Mannschaft eine Zeitstrafe nach der anderen kassiert habe, seien die Dodesheider Aktionen kaum einmal abgepfiffen worden. In den Reihen der Gäste machte sich Frust breit. „Dadurch haben wir uns selbst geschwächt“, sagte Gabler. Bohmte konnte auf 25:20 davonziehen. Damit war die Partie entschieden.

HSG: Gradt, Tebben - Siemer (4), Schwerdtfeger (3), Tuchscheerer (1), Grumbd, Block (1), Hendrik Burhorst (3), van Schaik (5), Robbers (4), Marks (1).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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