Friesoythe /Cloppenburg Die Weser-Ems-Liga-Handballer des TV Cloppenburg II haben sich auch von der HSG Friesoythe nicht aus der Bahn werfen lassen. Die Cloppenburger feierten am Sonntag in der Eisenstadt einen verdienten 35:28 (19:12)-Erfolg. Die Cloppenburger gingen dabei hochkonzentriert zu Werke. „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert, und sind auch gleich gut reingekommen“, freut sich TVC-Trainer Markus Gabler, der früher auch als Trainer der HSG tätig war.

Bereits im Laufe der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, die Friesoyther nach Toren stets auf Abstand zu halten. Dies sei auch nötig gewesen, betont Gabler. „Uns war klar, dass wir eine starke Leistung abliefern mussten. Denn wenn die HSG einmal zurück ins Spiel gekommen wäre, wäre es bestimmt brenzlig geworden“, meint Gabler.

Zumal die Friesoyther gegenüber der deutlichen Hinspielniederlage eine klare Leistungssteigerung an den Tag gelegt hatten. Die Einstellung habe bei allen gestimmt, so Friesoythes Trainer Johannes Grumbd. Nur leider habe seine Mannschaft in der ersten Halbzeit eine zu hohe Fehlerquote gehabt. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, ärgerte sich Grumbd. Dies habe den starken Cloppenburgern, um Ex-HSG-Akteur Torsten Burhorst in die Karten gespielt, so Grumbd weiter. Erst in der zweiten Halbzeit sei es gelungen, die Fehlerquote deutlich zu minimieren. Und wer weiß was möglich gewesen wäre, wenn sich Heiner Robbers (HSG) nicht in der 37. Minute wegen Reklamierens eine doppelte Zeitstrafe eingehandelt hätte. „Die Friesoyther waren mit mächtig Schwung aus der Kabine gekommen. Die wollten noch einmal mit aller Macht zurückgekommen. Die Hinausstellung von Heiner kam uns natürlich entgegen“, sagte Gabler. Jedoch war auch im Spiel des TVC II nicht alles Gold, was zu glänzen schien. Gerade in den letzten Minuten ließen die Gäste doch arg die Zügel schleifen. „Das hat mir nicht gepasst. So konnten die Friesoyther noch einige einfache Tore werfen“, sagt Gabler. Erfolgreichster Akteur bei der Torejagd der HSG Friesoythe war Nils Albers mit acht Treffern.  Die Cloppenburger Reserve muss an diesem Dienstag im Nachholspiel bei RW Damme ran. Der Anwurf ist um 20 Uhr. Gabler hofft, dass in Damme Christian Schulmann und Marius Heyer wieder mitmischen können. Schulmann kam in Friesoythe nicht zum Einsatz, während Heyer kurzfristig absagen musste. Taddäus Wilken und Arne Frese fehlen unterdessen auch in Damme. Sie haben momentan studienbedingt viel um die Ohren.

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Obwohl die Dammer in der Rückrunde bereits einige Federn gelassen haben, ist der Respekt vor ihnen groß. „Damme ist eine Kämpfertruppe, die nicht zu unterschätzen ist. Zudem haben sie einen starken Innenblock, und mit Nils Rawe einen Top-Torhüter“, so Gabler.

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