KREIS CLOPPENBURG Die in der Landesklasse spielenden Handballer der HSG Friesoythe haben am Sonnabend einen Pflichtsieg gelandet. Die Mannschaft von Trainer Markus Gabler gewann daheim gegen die Reserve des TV Georgsmarienhütte 26:22. Damit belegt Friesoythe mit 24:8 Punkten Platz drei. Weil Spitzenreiter TV Bissendorf-Holte das Topspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Meppen-Twist gewonnen hat, beträgt der Abstand zu Meppen nur noch zwei Minuspunkte.

Derweil landeten die in der Landesklasse spielenden Handballerinnen des TV Cloppenburg ebenfalls einen schmucklosen Heimerfolg. Der Tabellenführer besiegte Kellerkind TV Bissendorf-Holte 29:17.

Frauen, Landesklasse: TV Cloppenburg - TV Bissendorf-Holte 29:17 (19:7). Die Cloppenburgerinnen waren den Gästen von Beginn an in allen Belangen überlegen. Nach zehn Minuten führte der TVC 9:1. Zur Pause durften sich die Gastgeberinnen sogar über einen Zwölf-Tore-Vorsprung (19:7) freuen. „In Halbzeit eins war unsere Leistung in Ordnung“, sagte Heinz Sauerland, der die Cloppenburgerinnen zusammen mit Rolf Seng trainiert.

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Dagegen klappte im zweiten Durchgang gar nichts mehr. Cloppenburgs Trainer hatten zwar kräftig durchgewechselt, doch die Umstellungen könnten die vielen Abspiel- und Fangfehler nicht entschuldigen, sagte Sauerland. „Das war katastrophal und hatte mit Handball nichts zu tun“, sagte er. Dennoch gewannen die Cloppenburgerinnen locker. Sauerland: „Das war ein Pflichtsieg – mehr aber auch nicht.“

TV Cloppenburg: Kröger, Münzebrock - Soyka (2), Strop (2), Christine Meyer (2), Prüllage, Anuszewska (7), Ann-Kathrin Meyer (3), Tegeler (4), Bosmann (8), Abrahams (1), Vidakovic.

Männer, Landesklasse: HSG Friesoythe - TV Georgsmarienhütte II 26:22 (11:13). Die Friesoyther erwischten einen klassischen Fehlstart. Schnell lagen sie 0:5 hinten. „Da waren wir erstmal platt“, sagte HSG-Trainer Markus Gabler. Georgsmarienhütte stellte sich hinten rein, spielte gemächlich und routiniert nach vorne und machte den unkonzentriert agierenden Gastgebern mit überraschenden Würfen das Leben schwer.

Doch die Friesoyther steigerten sich. Bis zur Pause hatten sie den Rückstand auf zwei Treffer verringert (11:13). Spätestens im zweiten Durchgang hatten sie sich auf das Spiel der Gäste eingestellt. Zudem standen sie in der Abwehr besser. So ging die HSG über 16:14 mit 23:20 in Front.

In den letzten fünf Minuten war Friesoythes Vitali Traut dann nicht mehr zu bremsen. Torwart Henrich Tebben bediente ihn mehrfach mit langen Pässen, die Traut aufnahm und erfolgreich abschloss. Trotz des Erfolges war Gabler sauer. „Das war wirklich nicht gut. Aber man muss auch mal schlecht spielen und gewinnen.“

HSG: Gradt, Tebben - Siemer (3/1), Tiedeken, Schwerdtfeger (2), Tuchscheerer, Untiedt, Grumbd, Block, Traut (7), van Schaik (4), Burhorst (7), Robbers (3), Marks.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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