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KREIS CLOPPENBURG Da ist zwar noch Luft nach oben, aber nicht mehr viel: Die Handballer der HSG Friesoythe haben zum Saisonauftakt in der Weser-Ems-Liga ein starkes Spiel abgeliefert. Die Mannschaft von Trainer Markus Gabler gewann am Sonnabend zu Hause mit 41:36 (21:18) gegen Blau Weiß Lohne. Auch die Handballerinnen des SV Höltinghausen haben ihr erstes Saisonspiel gewonnen. Sie setzten sich auswärts souverän gegen Landesliga-Konkurrent SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 23:12 (12:7) durch.

Landesliga der Frauen SG Friedrichsfehn/Petersfehn - SV Höltinghausen 12:23 (7:12). Die ersten 15 Minuten konnte Friedrichsfehn noch ausgeglichen gestalten (6:6), anschließend zeigte sich aber, dass die Gäste über die wesentlich stärkere Bank verfügen. Die Höltinghauserinnen setzten sich immer weiter ab, so dass sie zur Pause schon mit fünf Toren Vorsprung führten.

In der zweiten Halbzeit bauten die Gäste ihre Führung vor allem dank Torhüterin Jasmin Felske noch weiter aus. Die hielt vier Siebenmeter und brachte die gegnerischen Schützen immer wieder mit starken Paraden zur Verzweiflung. So kam erst gar keine Spannung mehr auf.

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Dennoch war Coach Landwehr nicht ganz zufrieden: „Wir haben im Angriff keine spielerische Glanzleistung abgeliefert, und die Abwehr stand in den ersten 15 Minuten nicht so sicher wie sonst.“ Aber es gab auch Positives: „Jasmin Felske wusste die ganze Spielzeit über zu überzeugen. Positiv war auch die Abwehrleistung von Sabrina Hohnhorst“, lobte Landwehr.

Seine Mannschaft könne sich noch steigern, und das müsse sie schon am kommenden Sonnabend tun. Dann trifft der SVH um 18 Uhr in eigener Halle auf die HG Jever/Schortens.

SV Höltinghausen: Felske - Voßmann (3), Reershemius (4), Böckmann (3), Hohnhorst (1), Meyer (5), Eugenia Hofmann (4), Grafe (2), Klein (1), Kalvelage, Wulfers, Wichmann, Tatjana Hofmann.

Weser-Ems-Liga der Männer

HSG Friesoythe - BW Lohne 41:36 (21:18). Die Zuschauer sahen in Garrel ein Spiel auf hohem Niveau, in dem sich zunächst keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Die Friesoyther gaben zwar von Beginn an richtig Gas, hatten aber in der Defensive mit Stefan Kellner und Hendrik Bokern so ihre Probleme. Die sorgten dafür, dass die Blau-Weißen nach den ersten Minuten mit 12:10 führten.

Allerdings konnte sich Lohne nicht absetzen. Ganz im Gegenteil: Die Gastgeber, die wieder ein Team aus Spielern des BV Garrel und der HSG Friesoythe zusammengestellt haben, kämpften und glichen wenig später aus (13:13). Besonders Torsten Burhorst und Michael Siemer präsentierten sich treffsicher, so dass die Friesoyther schließlich mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause gehen konnten (21:18).

Diese Führung konnten sie in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte halten (25:22), allerdings hatten die Gäste durchaus noch Reserven. Sie erkämpften sich den Ausgleich (26:26, 28:28) – ließen dabei aber jede Menge Kraft. Und dass den Gästen die Luft ausging, merkten auch die Friesoyther. Die zogen einen Zwischenspurt an und auf 33:28 davon.

Aber damit war das Spiel noch nicht entschieden. Noch einmal bäumten sich die Blau-Weißen auf. Sie kamen bis auf zwei Tore heran – und brauchten dabei die letzten Kraftreserven auf. „Anschließend waren die Lohner platt“, sagte Gabler. „Wir hatten dagegen noch zuzusetzen und sind auf 37:32 davongezogen. Da war das Spiel dann auch endlich entschieden.“

Gabler freute sich über die starke Leistung seines gesamten Teams – „auch wenn 36 Gegentore etwas zu viel sind“ – und besonders über die Vorstellung Steffen Wittes. Der war nach einem Spiel mit den A-Junioren zum Gabler-Team gestoßen und hatte sich problemlos ins Herren-Team eingefügt. „Er hat sogar noch sechs Tore erzielt. Wahnsinn, wie viel Energie der Junge hat.“

HSG Friesoythe: Tebben, Gradt - Siemer (10/2), Schwerdtfeger, Tuchscheerer (5), Grumbd, Torsten Burhorst (10/3), Marks, Witte (6), Hendrik Burhorst (3), Willmann (2), van Schaik (5).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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