Altenoythe Der Hamburger SV spielt seit 51 Jahren in der ersten Fußball-Bundesliga. In Spaniens erster Liga ist Athletic Bilbao seit Gründung der Primera Division 1928 ununterbrochen in der höchsten Liga unterwegs. Unterdessen können die Fans des SV Altenoythe in diesem Jahr auf eine 25-jährige Zugehörigkeit auf Bezirksebene zurückblicken.

Ein Grund mehr für die NWZ,  in einer kleiner Serie auf das letzte Vierteljahrhundert zurückzublicken. Den Grundstein für die heutige Zugehörigkeit auf Bezirksebene legte sicher die starke Mannschaft aus der Saison 1988/1989. Trainiert vom ehemaligen SVA-Spieler Theo Wieborg wurde die Kreisliga-Spielzeit 1988/1989 zu einer der denkwürdigsten Serie in der Altenoyther Vereinshistorie.

Gutes Spielermaterial

Wieborg und sein Betreuer Werner Lammers konnten auf ein gutes Spielermaterial zurückgreifen. Zumal sich die Elf um Kapitän Hans Hanneken erstklassig verstärken konnte. Josef Behne kam vom SV Mehrenkamp, Andreas Fründt aus der eigenen Talentschmiede sowie Ludger Tholen vom VfB Oldenburg II.

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Doch aller Anfang war schwer. Das erste Saisonspiel ging gegen den SV Nikolausdorf mit 0:4 in die Hose. Eine Woche später setzte es daheim gegen Neuling VfL Löningen II eine 0:2-Schlappe. Der Fehlstart war perfekt und der SVA tappte im Dunkel des Tabellenkellers, statt von der Tabellenspitze aus zu grüßen.

Team zeigt gute Reaktion

Die Mannschaft zeigte aber die richtige Reaktion. Es folgten 20 Spiele ohne Niederlage in Folge. Am 9. April 1989 kam es zum Spitzenspiel gegen den Mitkonkurrenten SW Lindern, welches mit 2:1 gewonnen werden konnte. Am vorletzten Spieltag konnte der SV Altenoythe mit einem Sieg im Derby gegen Hansa Friesoythe den Aufstieg perfekt machen. Jedoch gelang Hansa die Führung, ehe Heinz Macke mit einem Doppelpack das Hohefelder Stadion in ein Tollhaus verwandelte. Der Aufstieg in die Bezirksklasse war somit geschafft. Kurze Zeit später machten die Altenoyther mit einem 2:0-Endspielerfolg im Kreispokal gegen den SV Bevern das Double perfekt. Die beiden Tore gingen auf das Konto des Standardspezialisten Peter Speckmann. Nun konnte das Abenteuer Bezirksebene in Angriff genommen werden.

Starke Neuzugänge

Bevor der Startschuss für die erste Hohefelder Saison 1989/1990 auf Bezirksebene fiel, gab es einige Veränderungen im Kader. Den Kader verstärkten die Brüder Andreas Wieborg und Michael Wieborg. Beide kamen vom Landesligisten BV Cloppenburg. Vom SV Hilkenbrook heuerte der starke Stürmer Georg Haskamp an. Zudem gelang es den Verantwortlichen, Felix Frerichs aus Friesoythe nach Altenoythe zu lotsen. Trainer blieb weiterhin Theo Wieborg, assistiert von Werner Lammers.

Die Spiele mit Altenoyther Beteiligung wurden zu einem wahren Kassenschlager. Im Schnitt kamen 300 Zuschauer zu den Heimspielen. Während der Spiele herrschte „Totentanz“ in Altenoythes Straßen. Denn ein Großteil der Ortschaft war auf dem Fußballplatz. So wie am siebten Spieltag, als das Auswärtsspiel beim SV Gehlenberg anstand. Über 1000 Zuschauer erlebten einen denkwürdigen 3:2-Auswärtserfolg. Darunter waren laut damaligen Zeitungsberichten zur Folge gut die Hälfte aus Altenoythe. Das Siegtor gelang Haskamp, der bereits das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte.

Die Altenoyther marschierten durch die Liga. Folgerichtig feierten sie den Jahreswechsel als Tabellenzweiter hinter dem bärenstarken TuS Aschendorf. Während der Rückrunde blieb der SVA den Emsländern auf den Fersen. Am 24. Spieltag kam es in Hohefeld zum Aufeinandertreffen der Konkurrenten. Und erneute brannte der Baum, denn 650 Zuschauer wollten sich diesen Hit nicht entgehen lassen. Sie sahen einen 3:2-Erfolg der Heimmannschaft.

Josef Behne verlässt SVA

Dadurch verkürzte Altenoythe den Rückstand auf Aschendorf auf vier Punkte. Allerdings blieb der TuS, in dessen Reihen einige Top-Spieler aus der ehemaligen DDR standen, davon unbeeindruckt. Die Emsländer gaben Platz eins nicht mehr her. Der SV Altenoythe wurde als Aufsteiger direkt Zweiter.

Nach Saisonende gab Theo Wieborg das Traineramt ab. Sein Nachfolger wurde Leo Wieborg. Er kam vom damaligen Landesligisten BV Cloppenburg und heuerte als Spielertrainer an. Die Verpflichtung von Wieborg war eminent wichtig, da mit Peter Speckmann ein Leistungsträger und echter Könner seines Faches aus verletzungsbedingten Gründen aufhören musste. Zudem beendeten Klaus Lammers und Felix Frerichs ihre Karriere. Josef Behne ging zurück zum SV Mehrenkamp. In Sachen neuer Spieler wurden die Scouts des SVA auch beim Rivalen Hansa Friesoythe fündig. Es kamen Ludger Bickschlag und Torwarttalent Matthias Hermeling.

 Vorschau auf Teil II: Wieborg-Brüder sorgen für Novum. Hohefelder mischen weiter oben mit.

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