Altenoythe /Emstekerfeld Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Emstekerfeld haben auf dem anvisierten Weg zurück zu alter Stärke erneut viel Gegenwind zu spüren bekommen. Knapp zwei Wochen nach dem 1:1 gegen Amasyaspor Lohne setzte es am vergangenen Sonnabend eine 1:2 (0:2)-Heimschlappe gegen den SV Altenoythe.

Dabei fingen die Emstekerfelder ganz gut an. Nach sechs Minuten hatte Sascha Thale sogar die Chance zur Führung. Seinen Flachschuss konnte Joscha Wittstruck per Fußabwehr aber klären. Danach entwickelten die Emstekerfelder keine Torgefahr mehr. Zudem agierten sie gegen die gut aufgelegten Altenoyther in den Zweikämpfen zu passiv. Dadurch gelangen den Gästen immer wieder einfache Balleroberungen.

Ein sattes Pfund von Bernd Banemann, dessen Schuss TuS-Schlussmann Nils Kordon parieren konnte, war der Auftakt für eine starke Altenoyther Vorstellung an jenem Nachmittag (7.). In der 19. Minute verwandelte Bernd Lübbehüsen – unter den Augen seines 83-jährigen Opas Otto – einen Foulelfmeter zur verdienten Gäste-Führung. Fünf Minute später bediente Lübbehüsen den mitgelaufenen Stefan Brünemeyer. Sein Linksschuss strich nur um Zentimeter an der rechten Torecke vorbei. Der SVA blieb spielbestimmend und kam so immer wieder zu guten Aktionen. Zwei Minuten bevor der Pausentee eingeschenkt wurde, legte sich Lübbehüsen den Ball zurecht und nahm Maß. Der Ball schlug über Kordon hinweg ins Emstekerfelder Tor ein – 0:2. Nun kam es knüppeldick für den TuS: Kaiser flog anschließend wegen wiederholten Foulspiels mit der gelb-roten Karte vom Platz (44.).

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In den zweiten 45 Minuten kam der TuS nicht mehr zu nennenswerten Chancen. Obwohl der Cloppenburger Stadtteilclub offensiver agierte. Die Altenoyther bekamen dadurch viel Platz zum Kontern. Allerdings ließen sie in ihren Offensivaktionen die letzte Konsequenz vermissen.

Weil die Gäste zu nachlässig mit den Chancen umgingen, machten sie es aus Sicht ihrer Anhänger unnötig spannend. Vor allem als die Emstekerfelder durch Dennis Witt nach einem dicken Abwehrfehler der Hohefelder auf 1:2 herankamen (86.). Zuvor hatte Patryk Cuper auf der Gegenseite zwei Chancen vergeben (79., 80.). Spannung kam aber nicht mehr auf: dem TuS fehlten die Mittel, um Altenoythe in die Bredouille zu bringen. „Eine enttäuschende Leistung. Die Jungs trainieren gut, aber wir können es im Spiel nicht umsetzen“, sagte ein geknickter TuS-Coach Jan Kreymborg. Altenoythes Trainer Steffen Bury war dagegen bester Laune. „Die Mannschaft hat überragend gespielt. Mein einziger Kritikpunkt ist die mangelhafte Chancenverwertung. Aber entscheidend ist am Ende, dass wir gewonnen haben“, sagte er.

Tore: 0:1, 0:2 Lübbehüsen (19., 43., Foulelfmeter), 1:2 Witt (86.).

TuS Emstekerfeld: Kordon - Alfers, Kaiser, Schrand, Thien, Jost (46. Torsten Kliefoth), Delgado, Reimann (46. Witt), Hömmen (64. Thoben), Volker Kliefoth, Thale.

SV Altenoythe: Wittstruck - Menke, A. Brünemeyer, D. Cuper, Müller, Steenken, P. Cuper (88. von Handorf), M. Brünemeyer (66. Abeln), S. Brünemeyer, Banemann, Lübbehüsen (70. Lukas).

Schiedsrichter: Christian Bunse (Dinklage).

Gelb-Rote Karten: Thorsten Kaiser (44.) und Daniel Schrand (90+1, beide TuS Emstekerfeld).

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