KREIS CLOPPENBURG Die in der Landesklasse spielenden Handballerinnen des SV Höltinghausen haben am Sonnabend das Spitzenspiel der Landesklasse verloren. Sie mussten sich dem TV Dinklage in eigener Halle 20:23 geschlagen geben. Dagegen gelang den Handballerinnen des TV Cloppenburg ein verdienter 28:19-Erfolg gegen GW Mühlen.

Unterdessen bezog die Oberliga-Reserve der Cloppenburger Männer eine ordentliche Tracht Prügel. Sie unterlag dem ungeschlagenen Spitzenreiter HSG Osnabrück 25:33, während der BV Garrel eine unerwartete 32:34-Pleite bei der TSG Burg Gretesch kassierte.

Frauen, Landesklasse: TV Cloppenburg - GW Mühlen 28:19 (16:10). „Das war ein richtig gutes Spiel. Meine Spielerinnen haben sich am Riemen gerissen“, freute sich Cloppenburgs Trainer Heinz Sauerland, dass seine Mannschaft nach der 14:28-Pleite gegen Goldenstedt erfolgreich Wiedergutmachung betreiben konnte. Zwar war er mit der Defensivleistung nicht ganz zufrieden (Sauerland: „Wir haben zu viele leichte Tore zugelassen“), doch in der Offensive habe die Mannschaft genauso gut gespielt wie beim 27:17-Sieg gegen Dodesheide. Treffsicherste Cloppenburger Spielerin war Inka Bosmann mit neun Treffern.

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Die Cloppenburgerinnen setzten sich schnell ab (5:1) und hatten die Partie jederzeit im Griff. Zur Pause führten sie bereits klar mit 16:10. Im zweiten Abschnitt bauten sie den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zwölf Tore aus (25:13). Mühlen konnte dann zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, am klaren Cloppenburger Sieg gab es aber nichts mehr zu rütteln. „Der Erfolg war wichtig für unsere Moral“, meinte Sauerland und hatte schon das nächste Spiel in zwei Wochen gegen Tabellenführer Dinklage im Blick: „Da werden wir wohl noch eine Schippe drauflegen müssen.“

TV Cloppenburg: Kröger, Münzebrock - Kurre (3), Strop (2), Raab (4), Pohlmann (2), Wichmann (3), Tegeler (2), Bruns (3), Bosmann (9), Frye, Thoben.

SV Höltinghausen - TV Dinklage 20:23 (11:11). Eigentlich ist eine Niederlage in einem Spitzenspiel kein Beinbruch. Höltinghausens Trainer Torsten Landwehr war dennoch stinksauer. Seine Mannschaft habe sich in einem desolaten Zustand präsentiert, schimpfte der Trainer. Bis auf Torhüterin Ela Meyer hätte keine Spielerin ihre Normalform erreicht. „Sie hat Schlimmeres verhindert“, sagte Landwehr. Pech für Höltinghausen: Aufbauspielerin Sabrina Hohnhorst fehlte wegen einer Grippe, während Steffi Waack sich grippegeschwächt durch die Partie schleppte.

Doch Ausreden wollte Landwehr nicht gelten lassen. Dinklage präsentierte sich frischer und konterte Höltinghausen nach Belieben aus. Dabei hatten die Höltinghauserinnen Glück, dass die Dinklagerinnen die letzte Konsequenz vermissen ließen und noch viele Bälle verloren. „Unser Rückzugsverhalten war eine Katastrophe“, schimpfte Landwehr.

Vor allem die erst 16-jährige Tina Schwarz stellte die Höltinghauser Abwehr vor schier unlösbare Probleme. Sie traf insgesamt achtmal.

Landwehr redete Klartext: „Das war ein superschlechtes Spiel und eine verdiente Niederlage. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft wieder fängt, weil sie mehr zeigen kann. Aber 13 Ausfälle können nun einmal nicht kompensiert werden.“

Höltinghausen: Meyer, Brinkmann - Nicole Hilker (3), Heyer, Böckmann (1), Wichmann, Lange, Wessendorf (1), Niehaus (2), Klein (2), Kerstin Hilker (3), Hofmann (4), Waack (4).

Männer, Landesklasse: TV Cloppenburg II - HSG Osnabrück 25:33 (15:14). Cloppenburgs Spielertrainer Frank Heinen war enttäuscht: „Die Niederlage tut unheimlich weh.“ Kein Wunder: Zur Pause hatte seine Mannschaft gegen den Tabellenführer noch mit 15:14 geführt. „Aber nach dem Wechsel sind wir nicht mehr in Tritt gekommen.“ Vor allem die Chancenverwertung habe zu wünschen übrig gelassen. So zog die HSG auf 23:18 davon.

Die Cloppenburger kämpften sich zwar noch einmal auf 23:25 heran, doch die HSG ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. „Wir haben alles probiert, unsere Chancen aber nicht genutzt“, sagte Heinen und betonte, dass die Niederlage seiner personell gerupften Mannschaft letztlich doch ein bisschen zu hoch ausgefallen sei.

Cloppenburg: Wilhelm, Debbeler – Gadow (1), Wolkow, Deeken (1), Lüske, Heinen (9), Schröder (1), Otten (3), Abeln (2), Mönckedieck, Vaske (8), Schwerter.

TSG Burg Gretesch - BV Garrel 34:32 (15:13). Bittere Pleite für Garrel: Wie schon in der Vorsaison verloren die mit nur sieben Feldspielern angereisten Garreler ihre Auswärtspartie bei der TSG, die damit den ersten Saisonsieg feierte. In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Keine Mannschaft setzte sich ab.

In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Gastgeber eine Fünf-Tore-Führung (30:25). Doch dann steigerten sich die Gäste in der Abwehr und glichen aus (31:31). Nun machte sich der kleine Kader bemerkbar: Den Garrelern schwand die Kraft, so dass die TSG das Spiel für sich entscheiden konnte.

Garrel: Stefan Janßen, Henrich Tebben - Torsten Burhorst (14), Markus Otten (7), Michael Siemer (4), Holger Brunnberg (4), Christian Meyer (2), Lars Zengler (1), Dennis Untiedt.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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