HöLTINGHAUSEN Ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres beim VfL Oldenburg III gab es eine kräftige Abreibung (19:28), aber das kann auch nichts daran ändern: Die Handballerinnen des SV Höltinghausen sind nicht nur die Handballmannschaft der Saison, sondern der letzten zwei Jahre. Im April 2010 hatte die Truppe von Trainer Torsten Landwehr noch in der Landesklasse (inzwischen Weser-Ems-Liga) gespielt, in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 versetzte sie die Teams der Oberliga in Angst und Schrecken. Mit acht Siegen in 14 Spielen hat sich der Aufsteiger bereits in der neuen Klasse etabliert – mit Erfolgen gegen Teams, die vor kurzem noch ganz weit weg gewesen waren.

Torsten Landwehr und sein Co-Trainer Wolfgang Roßberg haben aus einer Truppe, die lange als schwierig galt, ein Erfolgsteam geformt. Und mit den richtigen neuen Spielerinnen war das nicht mehr zu stoppen. 2010 stieg die Mannschaft, noch im Schatten des TV Cloppenburg, in die Landesliga auf, wo sie richtig für Furore sorgte. Mit vier Punkten Vorsprung sicherten sich die Handballerinnen von der Ostlandstraße im April 2011 zum Erstaunen vieler Fans souverän die Meisterschaft – und einen Platz in der Oberliga.

In der schien die Erfolgsgeschichte der Höltinghauserinnen dann aber erst einmal zu enden. Leichte Ernüchterung machte sich nach den ersten zwei Saisonspielen breit. Das 22:26 in eigener Halle gegen Werder Bremen II war ja halb so wild, aber die 21:38-Abreibung, die der SVH beim Kreiskonkurrenten BV Garrel kassierte, tat doch sehr weh.

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Doch das Team um Routinier Melanie Grafe, die starke Torhüterin Jasmin Oppermann und Toptorschützin Martina Hilgenberg rappelte sich wieder auf und schlug zurück. Nach drei Siegen in Folge war der SVH in der Oberliga angekommen. Und mit fünf weiteren Erfolgen in den folgenden neun Spielen scheint das Abstiegsgespenst schon fast vertrieben zu sein. Von wegen, Ende der Erfolgsgeschichte: Diese Mannschaft hat die Kraft, noch ein paar Kapitel zu schreiben. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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