Höltinghausen /Thüle Laut Spielplan müssen die Fußball-Bezirksligisten SV Höltinghausen und SV Thüle wieder zu Pflichtspielen ran. Der SV Höltinghausen empfängt an diesem Freitag, 19.30 Uhr, den starken SV Holdorf. Für die Thüler geht es am Sonntag nach Brockdorf. Der Anpfiff soll um 16 Uhr erfolgen. Doch geht es nach der aktuellen Wetterlage, ist die Hoffnung in beiden Lagern relativ gering, dass gespielt werden kann. Höltinghausens Trainer Zvonimir Ivankic sieht es ähnlich. „Die Plätze sind durch die Niederschläge und den Frost der letzten Tage in keinem guten Zustand“, sagte er. Das Spiel stehe auf der Kippe, so Ivankic.

Seinen Jungs stellt er bisher ein starkes Vorbereitungszeugnis aus. Sie haben sich gequält und die widrigen Witterungsbedingungen sehr gut angenommen. Bisher absolvierte der SVH zwei Testspiele, die allesamt gegen Landesligisten bestritten wurden. Gegen den SV Bevern (2:4) und den TV Dinklage (2:6) setzte es jeweils eine Niederlage. Niederlagen, mit denen Ivankic gut leben kann. Gegen Bevern habe seine Mannschaft eine gute Leistung abgerufen. „Wir standen tief und haben gut gekontert. Die Truppe hat Herz gezeigt“, sagte Ivankic, der in jener Partie auch die A-Junioren Finn Backhaus, Steffen Hermes und Florian Ferneding testete. Zwei Tage nach dem Test tat sich seine Elf gegen den TV Dinklage schwer. „Uns hat die Frische gefehlt, und die große Qualität der TVD-Stürmer Schmiederer und Espelage hat uns schwer zu schaffen gemacht“, so Ivankic.

Kopfzerbrechen bereitet dem Trainer auch der Blick auf die Liste mit den aktuellen Ausfällen. Neben den Langzeitverletzten Florian Sieverding und Stephan Bültermann hat es auch Linus Backhaus erwischt. Dabei zählte der Youngster bisher zu den großen Gewinnern in der Elf des SVH. „Sein Ausfall trifft uns hart, und jetzt müssen wir überlegen, wer nun die Rolle des Spielmachers übernimmt“, so Ivankic.

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Neu im Kader ist Martin Habben, der zuletzt vereinslos war. Der Spieler mit Regionalligaerfahrung bringt viel fußballerische Klasse mit, sagt Höltinghausens Trainer. Reichlich Klasse besitzt auch Johannes Kalvelage, der im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen soll.

Derweil hat Thüles Trainer Julian Lammers die Faxen dicke, wenn er einen Blick aus dem Fenster wirft. Das schlechte Wetter nervt gewaltig, so Lammers. Jedoch seien solche Witterungsbedingungen nichts Ungewöhnliches für dieses Jahreszeit. Dennoch müsse ja trainiert werden. Die Einheiten auf einem echten Rasenplatz können die Thüler an einer Hand abzählen. Eher standen Soccerland, Laufeinheiten oder Spiele auf Kunstrasen auf dem Programm. In den Testpartien gegen den BVC (1:1), VfB Oldenburg II (3:1), den SV Bevern (1:3) und Hansa Friesoythe (1:2) hinterließen die Thüler einen guten Eindruck.

Indes werden die im vergangenen Sommer aus der Talentschmiede von Hansa Friesoythe geholten Matthias Wedermann und Johannes Göken auch immer besser. „Sie entwickeln sich sehr gut“, freut sich Lammers. Abwehrkante Max-Georg Wilken agiert auch auf Betriebstemperatur. Er hat seine Verletzung auskuriert und bildet mit Tobias Latta hinten eine „Bank“. Durch die Rückkehr von Wilken rückt Rene Ostendorf vor ins Mittelfeld. Seine Kreativität im Spiel nach vorne ist auch gefragt, denn Leo Baal steht erstmal nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung. „Leo wird zum zweiten Mal Vater, zudem baut er gerade ein Haus. Wir sind froh, dass er uns trotzdem zur Verfügung steht“, so Lammers. Die Last der Verantwortung in der Offensive soll nun auf mehrere Schultern verteilt werden. Da seien alle nun ein Stück weit mehr gefordert, meint Lammers. Wie auch bei der Trainingsbeteiligung. Da gäbe es noch Luft nach oben, sagt der Coach.

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