Höltinghausen /Lastrup Es ist, so das Wetter mitspielt, angerichtet: In der Fußball-Bezirksliga erwartet der SV Höltinghausen an diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, den Rivalen TuS Emstekerfeld. Vor gut einer Woche verhinderten widrige Platzverhältnisse, bedingt durch den anhaltenden Frost, die Austragung dieses Spiels. Nun soll aber, Wetterkapriolen hin oder her, die Partie angepfiffen werden.

Die Zuschauer dürfen ein kerniges Duell erwarten. Schließlich befinden sich in beiden Mannschaften genügend Spieler, die wissen, dass ein Derbysieg mehr bedeuten würde als „nur“ drei Punkte. Ein Erfolg gäbe Rückenwind für die knüppelharten Wochen, denn der Terminkalender ist nach den vielen Spielausfällen nun eng getaktet.

Siege können beide Mannschaften gut gebrauchen. Zumal der SV Höltinghausen und der TuS Emstekerfeld am vergangenen Wochenende ihre Punktspiele verloren. „Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird“, sagt SVH-Coach Zvonimir Ivankic, der mit seinem Team die 15-Punkte-Grenze knacken will. Dafür hofft er auf das Mitwirken von Justus Kalvelage. Dieser Spieler sei ein Kämpfer, so Ivankic. Jedoch war noch unklar, ob Kalvelage auflaufen werde. Berufliche Verpflichtungen könnten einen Strich durch die Rechnung machen.

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Abwarten heißt es auch im Fall Stephan „Eisvogel“ Krause, der nach seiner Salmonellenvergiftung noch ein wenig in den Seilen hängt. Kaum ein anderer SVH-Akteur hat den Emstekerfeldern in den letzten Jahren mehr Kummer bereitet als Krause. Tauchte der „Eisvogel“ in den Emstekerfelder Strafraum ein, gab es für die TuS-Abwehr meist nichts mehr zu lachen. Nicht auflaufen wird Jens Sündermann, der sich im Abschlusstraining vor dem Steinfeld-Spiel eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Indes hat Sebastian Dinklage seine Sperre abgesessen und steht somit wieder zur Verfügung.

Unterdessen erwartet Emstekerfelds Trainer Rainer Wiemann einen hochmotivierten Gegner. „Abgesehen von unserem 7:0-Erfolg im Bezirkspokal gegen Höltinghausen haben wir uns in den Derbys meist sehr schwer getan“, so Wiemann. Die jüngste Niederlage seiner Truppe in Holdorf (0:1) bewertet er als unglücklich. „Das Spiel wäre anders gelaufen, wenn wir in Führung gegangen wären. Aber leider ist uns dies nicht geglückt“, sagt Wiemann, der wieder auf die Dienste von Jens Niemann setzen kann. Ob die angeschlagenen Jacob Thien und Stefan Backhaus mitmischen, ist noch offen.

Offen ist auch noch die Frage, ob die Partie des Gastgebers FC Lastrup gegen den BV Garrel stattfinden kann. „Viel Regen darf nicht mehr fallen“, sagt Trainer Martin Sommer. Er hofft auf die Austragung der Partie, könnte doch das nach dem 3:0-Erfolg in Altenoythe gewonnene Selbstvertrauen nun gewinnbringend eingesetzt werden. „Das waren sehr wichtige drei Punkte für uns. In Altenoythe gewinnen nicht viele Teams. Außerdem haben wir richtig gut gespielt“, begründet er seinen Optimismus und wird auf den Kader vom vergangenen Sonntag zurückgreifen können. Sommer rechnet mit einem sehr motivierten Gast um einen sehr starken Pascal Looschen.

Trainer Marcel Wolf, der nach der guten Leistung seines BV Garrel in Vechta und einem 2:2 von zwei verlorenen Punkten spricht, würde sich allzu gerne für die 2:3-Hinspielniederlage revanchieren. Schließlich unterlag Garrel nach 2:0-Führung noch. „Wenn wir Lastrup nicht konsequent stören, wird es problematisch für uns“, sagt Wolf, der Amir Hasanbasic nach abgesessener Sperre wieder einsetzen kann. Andre Bartel ist noch nicht fit und fehlt wie auch Halil Sat (Meniskusriss).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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