Höltinghausen /Garrel Wer hat die Osterfeiertage und die damit verbundene dreiwöchige (SV Höltinghausen) beziehungsweise zweiwöchige Spielpause (BV Garrel) besser überstanden? Die Antwort soll im Derby der Handballoberliga-Frauenmannschaften an diesem Freitag (Anwurf: 20 Uhr, Emstek, Ostlandstraße) gegeben werden.

Dabei sieht sich Wolfgang Roßberg, Trainer des Gastgebers SV Höltinghausen, keineswegs in der Rolle des klaren Favoriten. „Wir müssen nach drei Niederlagen und davor drei Unentschieden in Serie den Schalter wieder auf Erfolg umlegen“, gibt er zu bedenken. Roßberg rechnet mit einem hoch motivierten Gegner, der noch Punkte für den Klassenerhalt sammeln muss und dem obendrein die 20:22-Hinspielniederlage mächtig geärgert haben dürfte. „Wer den größeren Siegeswillen zeigt, wird gewinnen“, sagt Roßberg, der um den Einsatz von Jasmin Oppermann und Martina Hilgenberg (beide angeschlagen) bangt und aus dem Nachwuchsbereich Jana Fiswick und vielleicht auch Lena Walter und Laura Mattke einsetzen kann.

Der BV Garrel hat in der gesamten Saison mit personellen Problemen zu kämpfen, dadurch geriet das Team von Trainerin Birgit Deeben überhaupt erst in die Abstiegszone. Doch der Tabellenelfte konnte aus den letzten sechs Spielen mit drei Siegen und drei Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz vorweisen.

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Dennoch liege die Rolle des Favoriten klar auf Seiten des Gastgeber: „Der SVH spielt eine tolle Saison, auch wenn es zuletzt nicht optimal lief. Wir dagegen müssen sehen, glimpflich aus dem Duell herauszukommen“, ist Deeben skeptisch. Heike Wilke-Runnebaum (Hexenschuss) fällt aus, während Kerstin Möller erst wieder mit Spielen in der Reserve aufgebaut werden soll, und Alisha Aumann nach langer Verletzungspause noch nicht voll belastbar erscheint. „Wir gehen ohne großen Druck in das Derby und wollen erst einmal Schadensbegrenzung betreiben“, sagt Deeben, die allerdings mit dem Testspiel am vergangenen Dienstag gegen den wohl zukünftigen Ligakonkurrenten TV Cloppenburg (36:31 für Garrel) zufrieden war. Die Spielfreude sei zurückgekehrt, so Deeben. Ob dies zu einem Erfolg reichen wird, dürfte sich auch Garrels neuer Trainer Jan-Bernd Schwepe fragen. Er hofft, nach seinem Urlaub rechtzeitig in Höltinghausen zu sein.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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