Höltinghausen Das Fußballturnier des SV Höltinghausen um den „SVH-Supercup“ entwickelt sich langsam, aber sicher zu einer festen Einrichtung im Oldenburger Münsterland. Auch nach der zweiten Auflage, die am vergangenen Sonntag zu Ende ging, zog Höltinghausens Clubchef Josef Wendeln ein positives Fazit. „Wir sind mit der Zuschauerresonanz sehr zufrieden. Es wird auch im nächsten Jahr einen SVH-Supercup geben“, sagte Wendeln im Gespräch mit der NWZ.

In welcher Form dieser dann ausgespielt wird, ließ Wendeln offen. „Wir haben ja noch ein gutes Jahr Zeit. Wir setzen uns vom Organisationsteam in aller Ruhe zusammen, und dann beratschlagen wir, wie es weitergeht“, so Wendeln. Bei den Besprechungen werden auch Uli Borchers und Albert Böckmann dabei sein, die zu den umtriebigen Stützen des Turniers gehören. Doch eines macht Borchers sofort deutlich. Die tragenden Säulen des Turniers seien neben den Sponsoren die vielen Helfer. „Vor den Helfern kann man nur den Hut ziehen. Die waren eine Woche lang im Einsatz. Von den Arbeiten im Vorfeld der Sportwoche ganz zu schweigen“, so Borchers. Einen großen Dank zollten die SVH-Macher auch dem Schützenverein. Als am Samstagnachmittag ein Unwetter das anvisierte Neunmeterschießen mit 21 Mannschaften sprichwörtlich ins Wasser fallen ließ, hatte Christian Schnittker vom Schützenverein Höltinghausen die rettende Idee. „Er schlug vor, den Wettbewerb stattdessen mit dem Luftgewehr in der Schießhalle auszutragen. Das kam sehr gut an und war eine tolle Idee“, freute sich Wendeln über die Zusammenarbeit und das gute Verhältnis zwischen dem Schützenverein und dem Sportverein.

Auch vom Sportlichen her gesehen, war das Turnier ein voller Erfolg. Für fünf Euro Eintritt, hatte der Zuschauer die Gelegenheit, sich über die Form „seines Vereins“ zu informieren. Auch neutrale Beobachter kamen auf ihre Kosten. Vor allem bei den Partien zwischen den Landesligisten SV Bevern und BW Lohne knisterte es förmlich in der Luft. Starke Spielzüge, kernige Zweikämpfe und tolle Tore gab es zu sehen. „Für einen Fünfer kommst Du heutzutage nicht mal mehr ins Kino. Somit dürfte sich über den Eintrittspreis eigentlich keiner beschwert haben“, meint Borchers.

Bei den Leuten kam auch der Frühschoppen am Sonntagmorgen gut an. Zumal die „SVH-Tanzmäuse“ starke Auftritte hinlegten und mit donnerndem Applaus und Süßigkeiten dafür belohnt wurden. Zudem hatte das Chronik-Team des SV Höltinghausen eine Infoecke im Festzelt aufgestellt.

Dort konnten sich die Mitglieder, Freunde und Gönner des Clubs über den Stand der Chronikarbeiten informieren. Zudem wurden über einen Fernseher Hunderte von Bildern aus der langen Vereinsgeschichte gezeigt. Phasenweise tummelten sich bis zu 15 Leute vor dem Fernseher und begaben sich auf einen Ritt durch die bewegte SVH-Geschichte.

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