Cloppenburg Der BV Cloppenburg beherrscht weiter die Schlagzeilen in der Fußball-Oberliga Niedersachsen. Dies allerdings nicht wegen übermäßigem sportlichen Erfolg. Dem Drittletzten droht sechs Runden vor Toreschluss schließlich der direkte Durchmarsch von der vierten in die sechste Liga. Vielmehr folgte nach Bekanntwerden der imageschädigenden „Gehaltsaffäre“ am vergangenen Dienstagabend nach der 0:1-Pleite in Heeslingen die – nicht mehr unerwartete – Trennung von Cheftrainer Steffen Bury (die NWZ berichtete). Seitdem läuft die Suche nach einem Nachfolger. „Uns liegen bereits etliche Bewerbungen vor. Es soll eine schnelle Lösung her. Das ein oder andere Gespräch hat schon stattgefunden. Vielleicht sitzt der Neue schon am Ostermontag gegen FT Braunschweig auf der Bank“, sagte Cloppenburgs Sportlicher Leiter Sebastian Schütte am Mittwoch.

Derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit, das A-Lizenzinhaber Schütte gegen die Löwenstädter als hauptverantwortlicher Bury-Ersatz auf der Bank sitzen wird, allerdings wohl bei über 50 Prozent. Weiter betonte der 33-Jährige, dass der Club – noch – nicht perspektivisch sucht, sondern zunächst den klassischen Feuerwehrmann. „Wir haben noch sechs Spiele. Der absolute Fokus liegt auf dem Klasssenerhalt. Was danach kommt, muss sich zeigen.“

Definitv nicht zur Verfügung steht Jörg-Uwe Klütz. „Dafür fehlt mir einfach die Zeit“, so der Ex-Kultcoach. Zudem verneinte die Clubführung Kontakte zu Ex-Stürmer „Hotte“ Blancke, der bis zum vergangegen Sommer den Ligarivalen SSV Jeddeloh über Jahre nach vorne brachte.

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Nach NWZ-Informationen könnte, auch wenn er im Herrenbereich nicht über die meiste Erfahrung verfügt, Stephan Ehlers das Rennen machen. Der 46-jährige in Bad Zwischenahn als Gymnasial-Pädagoge tätige A-Lizenzinhaber war im Oktober 2016 beim Regionalligisten BSV Rehden beurlaubt worden und gilt als großer Motivationskünstler. Zuvor hatte er sowohl die B-Junioren als auch die A-Junioren des JFV Nordwest in die Bundesliga geführt. Und auch der BVC muss künftig noch mehr auf den eigenen Unterbau setzen. „Namen kommentiere ich nicht“, dementierte Schütte die Personalie nicht.

Derweil gibt es von der BVC-Personalfront Positives zu vermelden. „Christian Willen hat voll mittrainiert. Auch Nick Köster macht große Fortschritte. Beide könnten schon gegen FT Braunschweig eine Option sein“, freute sich Interims-Übungsleiter Schütte. Ex-Trainer Steffen Bury will unterdessen erst einmal Abstand gewinnen. „Ich werde mir die restlichen BVC-Spiele nicht anschauen. Familie ist angesagt.“ Ob er im Sommer wieder ins Trainergeschäft einsteigen möchte, ließ er offen. „Keine Ahnung. Aber wenn eine Tür zufällt, geht meistens eine andere auf.“

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