KREIS CLOPPENBURG Die Oberliga-Reserve der Handballer des TV Cloppenburg hat am Wochenende ihre Pflicht erfüllt. Das Team von Spielertrainer Frank Heinen bezwang die TSG Burg Gretesch 34:28 (18:12). Doch weil die Mitkonkurrenten im Kampf um die Landesklassen-Meisterschaft – Tabellenführer HSG Osnabrück und die Zweitplatzierte Eickener Spielvereinigung – ihre Spiele ebenfalls gewannen, sind Cloppenburgs Titelchancen geschrumpft. „Das Restprogramm unserer Konkurrenten lässt darauf schließen, dass sich an der Tabelle nichts mehr ändert“, sagte Heinen.

TV Cloppenburg – TSG Burg Gretesch 34:28 (18:12). Nach Heinens Worten sei der Fisch schon zur Pause geputzt gewesen: „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel vergeigen könnten“, sagte der Trainer.

Das Gefühl trog ihn nicht. Cloppenburg ließ sich die 18:12-Pausenführung im zweiten Durchgang nicht mehr nehmen, obwohl sich die Spieler des Tabellendritten einige technische Fehler leistete und Probleme im Spielaufbau offenbarten.

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TVC: Wilhelm, Steller - Gadow (4), Wolkov (1), Lüske (1), Breher (4), Heinen (1), Schröder (1), Arkenau 81), Abeln (1), Vaske (6), Landwehr (5), Otten (8).

HSG Meppen-Twist - HSG Friesoythe 27:21 (13:8). Friesoythe trat gegen Meppen mit einem Rumpfkader an. „Wir hatten keine Möglichkeit, das Spiel zu verlegen“, sagte HSG-Coach Günter Witte, der zugleich Friesoythes einziger Bankspieler war und sogar noch zu zwei Kurzeinsätzen kam: „Dabei habe ich noch eine Hundertprozentige verschossen“, ärgerte er sich.

Trotz der Personalsorgen konnten die Friesoyther den Tabellenvierten noch ein wenig ärgern. Hermann Thölken, eigentlich Keeper der zweiten Mannschaft, und Nachwuchsspieler Jan-Philipp Seifert trumpften nämlich groß auf.

Und so hielten die Gäste die Partie über ein 8:13 zur Pause bis weit in die zweite Halbzeit offen (19:22). Erst als die Meppener auf 25:20 davonzogen, war die Partie gelaufen. „Für uns war zwar kein Sieg drin, aber ich habe selten bei einem Handballspiel so viel Spaß gehabt, weil wir uns so gut verkauft haben“, sagte Witte, stellte den Gastgebern aber auch ein schlechtes Zeugnis aus. „Wenn ich Meppens Trainer gewesen wäre, hätte ich drei Tage Straftraining angesetzt.“

HSG: Thölken - Seifert (2), Block (7), Grumbd (5), Tiedeken (2), Hofmann (3), Ording (2), Witte.

• Am 2. Mai bestreitet die HSG ihr letztes Heimspiel in dieser Saison gegen die HSG Osnabrück (17 Uhr). Die Mannschaft lädt alle Fans zu einer Abschlussfeier ins Vereinsheim ein.

Quitt Ankum - BV Garrel 26:22 (13:11). Bitter für Garrel: Die Gäste mussten ohne Auswechselspieler anreisen. „Wir haben versucht, das Beste daraus zu machen“, sagte Spieler Holger Brunnberg. Und das gelang der Sieben von Trainer Heiner Grotjan zumindest in der ersten Halbzeit. Sie setzte Ankum unter Druck. Der Ausfall mehrerer Stammkräfte war aber nicht zu kompensieren. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Durchgang machte sich dann schon bald der Kräfteverschleiß bemerkbar. An eine Aufholjagd war nicht mehr zu denken. Ankum gewann 26:22.

BV Garrel: Tebben - Otten (9), Siemer (6), Meyer (4), Marks (1), Zengler (1), Brunnberg (1).

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