Harkebrügge Hinter dem Barfußpark in Harkebrügge ist es in der Woche auch in der dunklen Jahreszeit beinahe jeden Abend taghell. „Eigentlich ist auf unserem Platz sieben Tage die Woche Dauerbetrieb“, sagt Hubertus Ideler, 1. Vorsitzender des SV Harkebrügge. So stoßen die Plätze des Sportvereins am sogenannten „Waldstadion“ schon länger an ihre Kapazitätsgrenzen. „Der Hauptplatz muss natürlich oft für den Punktspielbetrieb geschont werden. Dadurch wurde unser Trainingsplatz natürlich sehr in Mitleidenschaft gezogen“, so Ideler. Genau aus diesem Grund braucht der SV Harkebrügge dringend neue Trainingsplätze. Diese sollen jetzt auf der anderen Straßenseite auf der grünen Wiese entstehen. Dafür hat sich am Montagabend der Ausschuss Kultur, Sport und Tourismus der Gemeinde Barßel einstimmig ausgesprochen.

Der SV Harkebrügge

1920 wurde der Sportverein Harkebrügge, der auch „kleiner HSV“ genannt wird, gegründet. Zunächst reiner Fußballverein, gibt es aktuell auch die Sparten Gymnastik, Völkerball und Tischtennis.

In der Kreisliga spielt aktuell die erste Herrenmannschaft des SV Harkebrügge. Die Reservemannschaft kickt aktuell in der 1. Kreisklasse Cloppenburg. Daneben gibt es eine III. Herren, eine Damenmannschaft als Spielgemeinschaft mit Elisabethfehn und mehrere Jugendspielgemeinschaften mit Elisabethfehn, die auch am Punktspielbetrieb teilnehmen. Auch die Alte-Herren-Mannschaft kann auf einen großen Kader bauen.

Am kommenden Samstag, 10. November, feiert der SV Harkebrügge seinen diesjährigen Sportlerball ab 19 Uhr in der Schützenhalle. Neben der Ehrung des Sportler des Jahres wird es auch eine große Tombola geben. Der Eintritt ist frei. Karten gibt es im Vorverkauf bei Beate Dirkes unter Telefon  04497/8178. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Um eine festliche Garderobe wird gebeten.

Die für die neuen Plätze mit Parkmöglichkeiten erforderlichen Flächen werden zunächst für eine Dauer von 15 Jahren gepachtet. Die Gesamtkosten der Erweiterung des Sportgeländes belaufen sich nach der vorliegenden Kostenzusammenfassung auf rund 172 000 Euro. „20 Prozent der Kosten übernimmt die Gemeinde Barßel, weitere 20 Prozent der Landkreis und weitere 10 Prozent der Kreissportbund. 50 Prozent der Kosten – also rund 86 000 Euro – muss der Verein selbst aufbringen. „Dafür sind wir auf Sponsoren, aber auch auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Doch die Harkebrügger halten gut zusammen“, sagt 3. Vorsitzender Werner Schulte, der das Projekt maßgeblich geplant hat.

Aktuell entwickelt sich der SV Harkebrügge sportlich sehr gut. Dass das auch schon mal ganz anders war, weiß der 1. Vorsitzende noch gut. „Vor etwas mehr als zehn Jahren waren wir ganz am Boden angekommen. Da hatten wir vielleicht noch vier aktive Mannschaften. Es sah übel aus“, so Ideler. Doch 2007 fanden sich dann genug engagierte Personen, um den Verein wieder aufzubauen. „Das neue Vereinsheim wurde gebaut und auch der Jugendbereich nahm neue Formen an“, so Ideler. Aktuell hat der Verein um die 450 Mitglieder mit 15 Fußballmannschaften im Herren-, Damen- und Alte-Herren-Bereich. „Und genau deswegen sind die neuen Plätze so wichtig. Denn wir wollen es allen Mannschaften ermöglichen, sich hier zu verwirklichen. Eigentlich hätte der Bau der neuen Plätze schon zwei oder drei Jahre früher kommen müssen. Wir wollen uns als Fußballstandort etablieren“, so Schulte.

Geplant ist, dass die neuen Plätze spätestens bis 2020 fertig sind. „Dann wollen wir unser 100-jähriges Jubiläum feiern“, so Ideler.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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