FRIESOYTHE Sie sind Tabellennachbarn und doch durch einen dicken Strich getrennt: Die Bezirksoberliga-Fußballer Hansa Friesoythes wollen am Sonnabend (16 Uhr) im Spiel bei Blau Weiß Hollage unbedingt verhindern, dass sie unter jenen Strich rutschen. Schließlich stehen sie auf dem letzten Nichtabstiegsplatz der Tabelle, während Hollage den ersten Abstiegsplatz belegt.

Allerdings muss sich die Hansa-Kogge auf einen starken Sturm vorbereiten. Besonders Sebastian Kröger flößt Hansa-Trainer Patrick Zierott Respekt ein. „Den müssen wir immer im Auge behalten, sonst kriegen wir Probleme. Da gilt: 90 Minuten konzentriert bleiben.“

Dass seine Mannschaft das zuletzt nicht geschafft habe, habe zu der Niederlage gegen Tabellenführer Melle (1:2) geführt. „Wir haben Melle stark unter Druck gesetzt und durch individuelle Fehler verloren“, sagt Zierott. „Wobei ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen will. Sie hat mit Herz und Leidenschaft gespielt.“

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Das Hansa-Kämpfer-Herz wollen die Friesoyther auch in Hollage zeigen, allerdings wird das kaum reichen. Schon deshalb ist Zierott froh, dass Marcus Kunisch – im Gegensatz zu Andreas Vogel (Oberschenkelprobleme) – unter der Woche beschwerdefrei trainieren konnte. Der Abwehrspieler soll gegen die Hollager, die ebenfalls mit Viererkette spielen und zweimal von Zierott beobachtet worden sind, seine ganze Erfahrung einbringen.

Um die Abwehr dürfte sich Zierott aber ohnehin nicht zu viele Sorgen machen, hat die doch in zehn Spielen erst 14 Gegentore zugelassen. Dagegen sieht die Offensivbilanz des Bezirksoberliga-Aufsteigers nicht gerade beeindruckend aus (9 Tore).

„Wir müssen ja nicht viele Tore schießen, um zu gewinnen. Das haben wir gegen den BVC II und Wilhelmshaven II gezeigt“, sagt Zierott trotzig. „Manchmal reicht schon ein Treffer aus.“ Das stimmt – allerdings nur, wenn sein Team wirklich über 90 Minuten konzentriert bleibt.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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