FRIESOYTHE Es war fast wie vor zwei Jahren. Das Stadtderby der Fußball-Bezirksligisten SV Hansa Friesoythe und SV Altenoythe im Friesoyther Hansa-Stadion endete 5:0. Der einzige Unterschied: Damals siegte der SV Altenoythe und demütigte die Gastgeber. Diesmal sangen die Friesoyther eine Jubelarie und bescherten ihrem neuen Trainer Mario Neumann am Sonnabend einen Traumstart in die Meisterschaft.

Vor der imposanten Kulisse von 1000 Fans im renovierten Hansa-Stadion entfachten die favorisierten Gastgeber sofort Druck. Zunächst verpasste Nico Remesch am ersten Pfosten knapp (5.). Dann entschärfte SVA-Fänger Joscha Wittstruck einen Drehschuss Christoph Fennens glänzend (7.). Altenoythe – ohne seinen gesperrten Spielertrainer Torsten Bünger spielend – mauerte aber keinesfalls und spielte munter mit. Nach einer Rechtsflanke von Murat Darilmaz hielt Eugen Meister aus drei Metern drüber (9.). Rückkehrer Sergej Mut, der auf der rechten Flanke mit SVA-Kapitän Christian Alberding im ersten Durchgang Katz und Maus spielte, markierte aber nach 16 Minuten per Lupfer die verdiente Hansa-Führung.

Jetzt drängten die mit einem offensiven „4-2-3-1“ agierenden Friesoythe auf das 2:0. Nico Remesch (22., 27.) und Andreas Vogel, dessen Abstauber am Pfosten landete (27.) scheiterten knapp. Dennoch sahen die Gäste sich einem weiteren Rückschlag ausgesetzt. Rafael Bastek – bereits mit einer fragwürdigen Gelben Karte belastet – flog beim Abwehrversuch eine Mut-Flanke an den Arm. Referee Christian Katz (Rastede) zückte die Ampelkarte (40.).

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Damit nicht genug: Sekunden vor der Pause stoppte Alexander Boxhorn ein Solo Andreas Vogels. Katz holte diesmal die Rote Karte aus der Tasche. Eine harte Entscheidung – selbst eingefleischte Hansa-Fans meinten, dass eine Gelbe Karte gereicht hätte.

Mit neun Mann war Altenoythe chancenlos. Sekunden nach Wiederbeginn nutzte Remesch ein Missverständnis zwischen Wittstruck und Libero Daniel Raker zum 2:0. Nur drei Minuten später schlug ein Außenristknaller von Hamad El-Arab ein, ehe die Hausherren einen Gang zurückschalteten. Gegen Ende schraubten Mut (74.) und Lando Matandu (83.) das Resultat auf 5:0. Doch Altenoythe bewies Moral und kämpfte: Eugen Meister (72.) und Fikret Cobanoglu (86.) ließen noch zwei Chancen aus.

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