CLOPPENBURG Die inoffizielle Spielgemeinschaft (SG) der Handball-Abteilungen des BV Garrel und der HSG Friesoythe, die in der Weser-Ems-Liga der Männer als HSG Friesoythe antritt, löst sich am Saisonende auf. Der BV Garrel habe sich dazu entschieden, sich aus der SG zurückzuziehen, teilte Trainer Markus Gabler am Mittwoch mit. Überdies werde er sein Amt am Saisonende niederlegen.

Die Abteilungen beider Vereine hatten sich vor zwei Jahren dazu entschlossen, im Männer-Bereich zu kooperieren, um eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, die mittelfristig von der Weser-Ems-Liga in die Landesliga aufsteigen sollte. „Diese sportliche Perspektive ist nicht mehr gegeben, der Aufwand deshalb zu groß“, sagte Franz-Josef Kettmann, Leiter der Handball-Abteilung des BV Garrel.

Der BV Garrel werde im kommenden Jahr „mit einer oder mit zwei“ (Kettmann) Männer-Mannschaften in der Regionsliga spielen. „Aber es ist vollkommen in Ordnung, wenn die Garreler Spieler auch im kommenden Jahr mit der HSG Friesoythe in der Weser-Ems-Liga spielen“, sagte Kettmann.

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Kettmann lobt Gabler

Gleichwohl hoffe er, dass der eine oder andere Spieler zum BV Garrel zurückkehren werde. In jedem Fall habe der Garreler Vorstand großes Interesse daran, dass die Garreler Spieler dem Verein „in irgendeiner Form erhalten bleiben“, sagte Kettmann. Im gleichen Atemzug lobte er die Arbeit Markus Gablers. „Er hat einen guten Job gemacht und ein tolles Team geformt.“

Gabler selbst sagte, dass es ihm zwar Spaß gemacht habe, er aber nur weitergearbeitet hätte, wenn er mit einem schlagkräftigen Team oben hätte angreifen können. Doch das sei unter den gegebenen Voraussetzungen nicht möglich, sagte Gabler.

Philipp Block und Johannes Grumbd hörten auf, Marcel Tuchscheerer trete studienbedingt kürzer. „Zudem konnten Spieler wie Heiner Robbers und Hendrik Burhorst schon in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen kaum spielen“, so Gabler.

Von den hoch talentierten A-Jugendlichen der HSG Friesoythe werde nur Torwart Patrick Fründt in die Friesoyther Männermannschaft wechseln. Andrej Kunz ziehe es zur HSG Varel, Jonas Alberding zum Männer-Oberligisten TV Cloppenburg. Steffen Witte, Phillip Binder und Jan-Hendrik Hardenberg würden sich studienbedingt andere Vereine suchen.

Außerdem sei der Versuch, neue Spieler zur HSG zu locken, gescheitert, sagte Gabler, dessen Zukunft noch offen ist. „Ich hatte zehn Spieler an der Hand, aber alle haben mir aus unterschiedlichen Gründen abgesagt.“

Neues Konzept

Wer sein Nachfolger werde, stehe noch nicht fest, sagte Gabler. Aber HSG-Vereinschef Holger Bickschlag habe angekündigt, den Spielern in der kommenden Woche ein Konzept vorzulegen. Dann werde sich auch entscheiden, welche Spieler bleiben.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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